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Als ich mein erstes A. D. F. –Hörspiel bekam, hab ich schon arg den Kopf geschüttelt. Ich hatte damals gerade mit meinem Hörspielrevival begonnen und bis dato nur die gängigen Serien der großen Label gehört.

„Das Blut des Vlad“ war da schon eine ganz andere Welt und es dauerte tatsächlich einige Zeit, bis das Teil erneut in meinen Player wanderte.

Heute – nachdem ich mich einmal quer durch fast alles gehört habe, was der Markt so hergibt – gehören die Abenteuer der A. D. F. zu einer meiner Lieblingsserien.

 

Sicherlich, wer hier richtig gruselige Hörspiele erwartet, wird nur bedingt zufrieden sein, denn auch wenn man die Produktionen grundsätzlich zum Genre „Grusel & Horror-Hörspiele“ zählen muss, einen richtigen Schauer jagen die Abenteuer von Nick und Ash einem nicht über den Rücken. Aber das haben sie ja auch mit 90 % der Hörspiele, die sich in diesem Genre tummeln, gemein.

Was die Hörspiele ohne Zweifel haben ist Humor. Und der kommt vor allen Dingen recht ungezwungen daher und wirkt nicht aufgesetzt, was auch nicht jede Produktion von sich behaupten kann.

Die Teile sind eine herrliche Abwechslung von der üblichen Burns- oder Sinclair-Kost, und haben eine Frische, die den meisten „großen“ Produktionen abgeht.

 

Was man nicht vergessen sollte, es ist ein kleines Label, dessen Möglichkeiten erst im Laufe der Zeit gewachsen sind. Daher gibt es einige Mängel, gerade zu Anfang der Serie, aber die Qualität steigert sich von Folge zu Folge, stets wird ein Schippchen draufgelegt.

 

Immer besser wurden auch die Sounds und Effekte – dort spielt man jedoch schon längst im oberen Bereich der Liga – spätestens ab Folge 4 steht das Ganze den „Etablierten“ in nichts nach. Und wenn die Entwicklung in diesen Schritten weiter geht, dann kann man noch ganz Großes von Nick und Ash erwarten.

 

Hörspiele, bei denen der Humor einen großen Anteil hat, polarisieren schnell. Da ist es immer schwierig, den Nerv des Publikums zu treffen. So wird es einige geben, die über die A. D. F. nicht lachen können und dann vermutlich auch keinen großen Gefallen an den Hörspielen haben. Ich persönlich finde den Klamauk hier aber sehr massenverträglich, er wird auch nicht so dick aufgetragen, wie es z. B. bei Jack Longdong der Fall ist.

 

Wer in die Serie mal reinschnuppern möchte, sollte sich eine der neueren Folgen zu Gemüte führen.

   

   

 

ADF Folge 1Vor mehr als hundert Jahren wurde das Böse in Gestalt eines Vampirs nach Galgenberg gebracht. Mutige Männer geboten ihm Einhalt und vernichteten es. Scheinbar. Heute kehrt das Grauen zurück in die kleine Stadt und es säht den Keim des Bösen. Nach und nach fallen Schüler einer Abendschule dem Vampir zum Opfer. Ashley Pitt und Nick Steiner, Agenten des A.D.F., werden nach Deutschland geschickt und treffen dort auf Vlad Peseck, den Meister-Vampir

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Die erste Folge „Das Blut des Vlad“ hat leider die üblichen Kinderkrankheiten, die sich bei fast jedem „Amateur-Label“ zu Anfang einstellen. Die Sprecherleistung ist in vielen Fällen bescheiden und man merkt der Produktion insgesamt die fehlende Professionalität an. Dennoch macht sich schon der typische A.D.F.-Humor bemerkbar – der in späteren Folgen immer mehr zum Tragen kommt. Wer die Serie mag, sollte sich dieses Hörspiel daher - nicht nur aus  Gründen der Vollständigkeit - holen.

   

ADF Folge 2

 

       

Ausbruch aus einer Irrenanstalt -STOP- 3 Tote -STOP- Einbruch in das Rathaus von Gonargoal -STOP- 1 Toter -STOP- Hammer gestohlen -STOP- Hinrichtung von Malcolm MacWarwick -STOP- Wiedererstarken dunkler Mächte -STOP- Auferstehung von Titus MacGyrn -STOP- Ziel des Zombie-Highlanders : Vernichtung des MacWarwick Clans -STOP-

Pitt und Steiner -STOP- fliegen sie nach Schottland -STOP- schließen sie die Höllenpforte -STOP-

Im Hammer des McGyrn sind die Sprecher schon um einiges besser, als noch in der ersten Folge. Die Story kommt sehr gut rüber, und ist von der Idee auch nicht so „gelutscht“, wie der Vampir-Plot der ersten Folge. 

   

   

     

ADF 3Wir hatten zwei Wochen Urlaub auf der wunderschönen Insel Haiti, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ein durchgeknallter Wissenschaftler will sich mit Hilfe einer Voodo-Queen eine Armee von Uni-Zombies aufbauen, um dann damit seine Rachegelüste zu befriedigen. Tja und wir stolpern mitten rein in einen Strudel aus Voodoo, Drogendealern, Zauber-Puppen, Interpol-Agenten und jede Menge anderer Unerfreulichkeiten.

   

Mit den „Uni-Zombies“ legt man noch mal etwas an Qualität nach. Die Folge sollte man allein schon wegen dem fantastischen Voodoo-Queen-Song nicht verpassen (ok, den könnte man sich ja auch auf der www.hoerfabrik.de downloaden).

Aber es ist auch die bislang beste Story der Serie. Die Dialoge sind eine Klasse für sich!

 

 

 

  

ADF Folge 4

     

Sie hatten bei der Graböffnung die vier Ringe des Lebens gestohlen und damit ihr Schicksal besiegelt.
Nun jagt Abn-Ram-Tek, der wiedergeborene Pharao, und seine grausame Leibgarde die Frevler. Er benötigt die Ringe, um seine menschliche Gestalt wiederzuerlangen und dafür ist ihm jedes Mittel recht.
Ashley Pitt und Nick Steiner stehen einer Horde von Mumien gegenüber und ein Wettlauf um die vier Ringe beginnt.
   
Der „Mumienterror“ ist von der grundsätzlichen Idee her natürlich nichts, was nicht schon in ähnlicher Form da gewesen wäre. Gerade beim Thema „Mumie“ ist die Story ja sehr festgelegt. Allerdings ist diese Variation des Themas im Kosmos der A. D. F. eine willkommene Abwechslung. Was dieses Hörspiel am deutlichsten heraushebt und es damit so ganz anders als die bisherige Serie macht, ist die Figur des Ruhrpott-Detektivs Matschek, der eine tragende Säule der Produktion ist. Es war ein guter Einfall, diese Figur, die es vorher ja nur in einer Story der „Kurzarbeit-Schnüffler“ gab, hier einzubinden.  Man wird ihn lieben oder hassen, für meinen Fall ist er jedenfalls eine Bereicherung der Serie und könnte gerne wieder auftauchen. 

 

 

ADF Folge 5Im grössten Hafen der Welt explodiert der russische Frachter Kaliningrad.
Monströse Wesen verlassen als Letzte das sinkende Schiff. Kurz darauf wird die grausam zugerichtete Leiche eines Junkies gefunden. Die holländische Polizei steht vor einem Rätsel.
Ashley Pitt und Nick Steiner, die eigentlich auf der Suche nach Nicks grosser Liebe sind, bekommen es diesmal mit einer ganz besonderen Plage zu tun.
Die Jagd beginnt im Hafen von Rotterdam und endet tief unter der Erde im Nest der Ratten von Rotterdam.
 
In der fünften Folge „Die Ratten von Rotterdam“ kennt die Witzichkeit keine Grenzen. Unsere niederländischen Nachbarn sind ja immer mal wieder gerne Zielscheibe für Klamauk jeder Art. Aber man lernt auch, dass es Orte gibt, an denen man sich Entsprechendes sparen sollte wie z. B. das Stadion von Rotterdam.

Die Story hat hier und da ein paar Längen, gerade am Anfang wäre weniger mehr gewesen, aber nachdem das A. D. F. die Ermittlungen aufgenommen hat, kriegt die Story den nötigen Drive und entwickelt sich zu einem sehr unterhaltsamen Hörspiel.

 

ADF Folge 6

   

   

Andi Thiel sinnt auf Vergeltung. Die monatelange Arbeit, in einem Moment, von einem skrupellosen Kulturrat zunichte gemacht.
Für ihn gibt es jetzt nur einen Weg, um sein Ziel zu erreichen. Er muß einen Pakt mit dem Klabautermann eingehen und die aus ihrem nassen Grab befreien, die er so verehrt. Gleichzeitig erreicht Nick Steiner, Top-Agent der Anti-Demon-Force, ein Notruf  höchster Dringlichkeit. Rachel Helsing, ebenfalls eine Agentin der A.D.F., ist in dem beschaulichen Kurort St. Peter an der Nordseeküste spurlos verschwunden. Haben beide Ereignisse etwas gemeinsam?
Kurz darauf trifft auch Ashley Pitt in Norddeutschland ein und nachdem das Demolition-Team wieder vereint ist, stehen sie einem neuen Feind gegenüber. Kapitän Torben Bloonstedt und den Freibeutern der Hölle.
 
Gleich zwei CDs kriegt man bei Folge 6 serviert. Ein Hörspiel in dieser Länge ohne Längen, was will man mehr! Die Story ist so ein bisschen „The fog meets Schimmelreiter“ wirkt aber sehr plastisch. Und (fast) das Wichtigste: Matschek is back! ;-) Nach dem „Mumienterror“ mein Lieblingshörspiel der Reihe!

 

   

 

Cover ADF 07Willkommen in Venedig. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in der Lagunenstadt.“ Das  hörte sich ja alles ganz entzückend an, aber leider hatte unsere Flugbegleiterin vergessen zu erwähnen, dass es in Venedig gesünder wäre eine kugelsichere Weste zu tragen. In der Nacht vor unserer Ankunft war er wieder zum Leben erwacht und die Gier nach Gold war noch genauso groß wie vor 700 Jahren. Giacomo Tribiani, der Clown von Venedig, lechzte nach dem Edelmetall und kannte keine Gnade, um seine Gier zu befriedigen. Außer ihm machten wir noch Bekanntschaft mit den Caruso Brüdern, ein paar Geldeintreiber mit der Vorliebe für Hautschnitzereien. Aus einem ruhigen Job wird ein knochenharter Fight gegen zwei Irre und Giacomo Tribiani, dem Clown von Venedig.
 
Die Besprechung zum Clown findet ihr hier



Cover ADF 8 Was als Urlaubstrip ins Land der aufgehenden Sonne begann endet für Ashley Pitt als Blutbad in der eigenen Hotel-Suite.
Porzia, seine Freundin, liegt bestialisch ermordet in seinem Bett und ihr Blut klebt an seinen Händen. Er kann sich an Nichts erinnern, die letzte Nacht - ein Blackout. Ein Team der Tokioter Polizei stürmt seine Suite, nur eine halsbrecherische Flucht kann ihn in diesem Moment noch retten.
Nun wird aus dem Jäger der Gejagte!
Oder hat der Agent der Anti-Demon-Force die Seiten gewechselt und seinem neuen Boss, dem Herrn der Hölle, ein Blutopfer dargebracht?
Eine Hetzjagd beginnt...
Als Nick Steiner und Rachel Helsing Tokio erreichen schließt sich die Schlinge immer enger um den Hals ihres Freundes. Nun ist höchste Eile geboten.
Und noch jemand hält sich in Tokio auf und schmiedet einen diabolischen Plan - Hagen Obersohn.
Und er ist nicht allein, denn er hat seine Klon-Killer dabei.

Hier geht es zum Tipp zu A. D. F. 8 - Klon Killer

 

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