| A. D. F. 7 - Der Clown von Venedig |
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Autor: |
Horst Kurth |
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Produktion: |
hörfabrik 2006 |
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Regie: |
Horst Kurth |
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Länge: |
ca. 80 Minuten (inkl. Outtakes) |
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Mitwirkende: |
Michael Labahn
Horst Kurth
Moddin Meyer
Carmen Stricker
Oliver
Theile
Mareike Möller
Annika Weitershagen
Christoph Tiemann
Jan
Hendryk Lange
Konrad Halver
Carlien Suzanna
Petronella
Schoondermark
Marus Fliedner
Adem Cakir
Thomas Lax
Ron
Salert
Nicolas Kurth
Kai Hangan
Thorsten Pahlke
René Hintz
Gaby
Bufé
Erik Albrodt
Christopher Albrodt |
Inhalt: |
"Willkommen in Venedig. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in der
Lagunenstadt." Das hörte sich ja alles ganz entzückend an, aber leider hatte
unsere Flugbegleiterin vergessen zu erwähnen, dass es in Venedig gesünder wäre
eine kugelsichere Weste zu tragen. In der Nacht vor unserer Ankunft war er
wieder zum Leben erwacht und die Gier nach Gold war noch genauso groß wie vor
700 Jahren. Giacomo Tribiani, der Clown von Venedig, lechzte nach dem Edelmetall
und kannte keine Gnade, um seine Gier zu befriedigen. Außer ihm machten wir noch
Bekanntschaft mit den Caruso Brüdern, ein paar Geldeintreiber mit der Vorliebe
für Hautschnitzereien. Aus einem ruhigen Job wird ein knochenharter Fight gegen
zwei Irre und Giacomo Tribiani, dem Clown von Venedig. |
Bemerkungen: |
Mit dem "Clown von Venedig" legt die Hörfabrik das nunmehr siebte Abenteuer der
Anti Demon Force vor.
Die Story an sich ist recht originell, auch wenn
sie viele Elemente enhält, die man aus anderen Venedig-Geschichten kennt. Das
ist allerdings unvermeidlich, wenn man eine Story in der Lagunenstadt
ansiedelt, kommt man ohne deren Besonderheiten eben auch nicht aus.
Für den
Handlungsfluss ist es vorteilhaft, dass man die Geschichte in die Spielzeit
einer CD gepresst hat - das Ganze wirkt geradeaus und vor allem zu keiner Zeit
langweilig.
Zudem bleibt noch Zeit für Rückblenden in die Vergangenheit des
Teams, die dem Gesamtbild der Serie gut tun. Endlich werden in einer Serie mal
Fragen beantwortet - auch wenn man sie gar nicht gestellt hat.
Auch
mittlerweile fast ein Muss: Der Auftritt von Matschek! Diese Mischung aus
Dobranski und Hein Blöd zieht das Stück zwar noch mal ein Stück mehr in den
Comedy-Bereich, dafür ist er aber auch für ein Gutteil des Salz in der Suppe
verantwortlich.
Bei den Sprechern gibt es die bekannten alten Gesichter bzw.
Stimmen zu hören, die auch weitestgehend ihr Niveau halten.
Besonders
positiv fällt hier - wieder mal - Oliver Theile auf, der den Clown sehr, sehr
gut verkörpert - das irre Lachen hat man noch Tage im Ohr!
Richtig daneben
wäre bei den Sprechern eigentlich keiner, wenn man nicht auf die italienische
Sprachfärbung gesetzt hätte. Denn hier nervt z. B. Oliver Tiemann als Gino
Polenta doch gewaltig. Es ist daneben auch etwas inkonsequent, das nicht alle
Italiener so sprechen, bzw. besser keiner von ihnen. Das ist leider nicht
wirklich witzig und trübte meinen Hörgnuss schon deutlich.
Insgesamt ist das
Hörspiel von der Story und der technischen Umsetzung auf dem Niveau der besseren
Folgen der Serie, hätte man das mit dem italienischen Akzent verworfen, wäre man
mit dem "Clown" leicht an das Niveau von den "Freibeutern" herangekommen. |
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