| Kommissar
Dobranski (12) Familienbande |
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Autor: |
Susanne Bartsch |
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Produktion: |
Lübbe Audio 2009 |
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Regie: |
Sebastian Steffens |
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Musik: |
Sebastian Steffens |
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Länge: |
55 Min. |
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Mitwirkende: |
Horst G. Dobranski: Konrad Halver
Tom Hansen: Ulf Karsten Schmidt
Theo: Monty Arnold
Vargas: Klaus Dittmann
Marianne: Reinhilt Schneider
Entführer: Pascal Finkenauer
Donnie: Oliver Böttcher
Uwe: Christian Enner
Jenny: Sonita Sodhi
Neandertaler: Kai Uwe Eiserbeck
Rakete: Marko Peter Bachmann
Raketes Gang: Olga Sojka und Schizo Chris
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Inhalt: |
Als Dobranski sich mit seiner Ex und seinem Sohn
auf einem unfreiwilligen Familienausflug befindet, glaubt er bereits in
der Hölle zu sein, doch die steht ihm erst noch bevor. Seine
geschiedene Frau wird von einem der übelsten
Kiezkönige Hamburgs entführt. Schafft Dobranski es
nicht, dessen Tochter zu befreien und dem Kiezpaten zurück zu
bringen, wird er seine Marianne nicht lebend wieder sehen! Ohne auch
nur eine Sekunde zu zögern, macht Dobranski sich an die Arbeit
und geht dabei selber fast vor die Hunde.
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Bemerkungen:
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Susanne
Bartsch bringt hier erneut eine Folge, die es in sich hat. Ein
härterer Krimiplot, der dem kauzigen Kiezkommissar eigentlich gut
zu Gesicht stünde. Eigentlich - denn "Familienbande" entpuppt sich
letztlich als einer der schwächsten Produktionen der bisherigen
Reihe. Das fängt beim Inhalt an. Die Idee hinter dem Plot ist zwar
gut, aber letztlich nicht schlüssig, da das Motiv hinter der
Entführung Mariannes spätestens dann entfällt, als klar
ist, dass die Tochter des Paten befreit ist. Darüber ließe
sich etwas hinwegsehen, wenn der Rest stimmig wäre. Ein Problem
dieser Folge ist, dass die übliche Diskrepanz zwischen ernstem
Plot und unterhaltsamen Drumherum hier einfach zu groß ist. Hier
geht es über weite Strecken zu albern zu, was der Spannung hier
ziemlich in die Parade fährt.
Beispielsweise stört hier leider Monty Arnold, der es bei
seiner Theo-Performance deutlich übertreibt. Daneben wird auch in
den Nebenrollen zu sehr gewitzelt oder man gibt sich dem Overacting
hin.
Sofern die
Regie es auf Klamauk angelegt hat, sind die Leistungen in Ordnung.
Mir persönlich hätte aber etwas weniger davon,
besser gefallen.
Was schon in der letzten Folge ein kleines Problem war, ist hier ein
großes: Die Musik. Hier passt kaum eine Sequenz zu Handlung. Das
alles wirkt wahllos hineingewürfelt und verwirrt den Hörer.
Dass es sich bei den ausgewählten Stücken um die
üblichen Archivstücke handelt, ist dabei das geringere
Problem.
Die Vergeräuschung geht in Ordnung, hier bewegt man sich auf dem soliden Niveau der vorherigen Folgen.
Was beispielsweise bei Folge 10 noch ein sehr harmonisches
Verhältnis hatte, kommt hier total aus dem Gleichgewicht. Bei
"Familienbande" stimmt die Mischung aus Klamauk und Krimi nicht. Die
Schere geht hier zu weit auseinander, um hier überzeugen zu
können. Es wäre noch zu verschmerzen gewesen, wenn man die
Ausgestaltung der Figuren etwas ernsthafter angelegt hätte. So wie
es sich letztlich darstellt, hat mich das Ganze leider nicht
überzeugt.
Auch die sonstige Umsetzung konnte mich nicht begeistern, die zu
willkürlichen Musikeinsätze stören den Gesamteindruck
zusätzlich.
Leider, in meinen Augen, die bisher schwächste Folge der Reihe -
hoffen wir, dass es mit Nummer 13 wieder aufwärts geht. |
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