| Der Mann ohne Gesicht |
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Autor: |
Dorothy Leigh Sayers |
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Produktion: |
MDR/SWR/SFB-ORB 2002, Audiobuch 2003 |
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Regie: |
Klaus Zippel |
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Bearbeitung: |
Ulrich Griebel |
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Musik: |
Michael Hinze |
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Länge: |
49 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzählerin: Dagmar von Thomas
Lord Peter Wimsey: Peter Fricke
Inspektor
Parker: Siegfried Voß
1. Reisender: Klaus Manchen
2. Reisender: Thomas
Just
Seine Frau (1. Frau): Ellen Hellwig
3. Reisender: Günter
Schoßböck
seine Frau (2. Frau ): Daniela Voß
4. Reisender: Peter
Groeger
Salcombe Hardy, Reporter: Hilmar Eichhorn
Thomas Crowder: Matthias
Hummitzsch
Gladys Twitter: Susanne Böwe |
Inhalt: |
Am einsamen Strand von East Felpham wird die Leiche eines Mannes in
Badebekleidung gefunden. Er wurde erwürgt und sein Gesicht ist bis zur
Unkenntlichkeit verstümmelt. Sein Auto und seine Kleidung sind verschwunden. Es
gibt keinerlei Spuren des Mörders am Tatort. Inspektor Parker von Scotland Yard
ermittelt bald die Identität des Toten. Während er die Theorie vom verschmähten
Liebhaber als Mörder verfolgt, entwickelt Lord Peter Wimsey dagegen die viel
interessantere Variante vom genialen Maler, dessen jahrelange Demütigung sich in
einer gräßlichen Gewalttat entlädt. Nur eine Version kann sich wirklich
abgespielt haben. |
Bemerkungen:
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Der erste Fall aus der Reihe "Krimisommer mit Lord-Peter" zeigt gleich, dass
dieser Detektiv seinen "großen Rivalen" in nichts nachsteht. Inhaltlich gibt es
an der Story kaum etwas zu meckern, im Gegenteil: Hier wird das bekannte Spiel
"Die Polizei weiß alles, der Detektiv weiß es besser" sehr interessant
dargestellt.
Auch der Aufbau, in dem zu Anfang bereits Lord Peter viele
Einzelheiten des undurchsichtigen Mordes nur aufgrund der Zeitungsmeldung
kombiniert, ist etwas anderes und weiß nicht nur ob dieser Tatsache zu
gefallen.
Dass die Erzählerin gerne mal die Dialoge unterbricht, ist ja
bei diesen MDR-Krimiserien Gang und Gäbe, allerdings hat man sich bei dieser
Serie deutlicher zurückgehalten, als es in späteren Jahren der Fall sein sollte.
In dieser Folge stört es eigentlich nur in der Anfangssequenz, in der die
Insassen des Zugabteils beschrieben werden, da wäre eine - gerne längere -
Erzählpassage zu Beginn besser gewesen, als hier hinter jedem zweiten Satz, die
Erzählerin zu Wort kommen zu lassen. Hat man diese Hürde hinter sich, darf man
sich auf ein sehr schönes Detektivhörspiel freuen.
Wer auf klassische
Detektivgeschichten steht, sollte an dieser Folge bzw. der Serie nicht
vorbeigehen.
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