| Autor: | Jan Gaspard | |
| Produktion: | LPL | |
| Regie: | Lars Peter Lueg | |
| Länge: | 73.07 Minuten | |
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Mitwirkende: |
Helmut Krauss, David Nathan u. a. |
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Inhalt: |
Mit einem großen Knall platzt im Frühling des Jahres 2000 die Börsenblase der New Economy. Innerhalb weniger Wochen verschwindet ein Vermögen von vielen hundert Milliarden Euro. Doch wieso konnte der Berliner Hacker Tron dieses Geschehen bereits vor seinem Tod 1998 voraussagen? Und was hat eine schwarze Tulpe auf dem Schreibtisch von Trons Freundin Nolo mit all dem zu tun? Wird die alljährliche Lighting Ceremony des amerikanischen Präsidenten am New Yorker Rockefeller Center vielleicht "Licht" auch in dieses Geheimnis bringen? |
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Bemerkungen: |
Folge 8 endet ja mit einem bösen Cliffhanger, der auch gleichzeitig, das einzig Interessante an der Folge war. Ohne Zweifel war ich neugierig, wie man die Serie nun fortführt - und ich muss sagen, dass mir seit Bobbys Erwachen unter der Dusche selten so etwas Albernes begegnet ist. So einen Käse hätte ich selbst von dieser Serie nicht erwartet. Da kann ich jeden verstehen, der nach den ersten Minuten die CD aus dem Player holt und wieder in den Laden bringt. Sei's drum, weiter geht's. Das nächste Mal stockt es richtig, bei der Erwähnung der Zahl 42. Das ist nicht nur Blasphemie, sondern passt auch so gar nicht ins Thema. Danach hatte ich erstmal keine Lust mehr - man muss sich jetzt also hier mal ein Pause von zwei Wochen dazwischen denken. Der nächste Punkt, bei dem es mir den Kopf auf die Tischplatte schlug, war als man krampfhaft an einem Zusammenhang zwischen SAP, Kelten, Wallonen und der Wallstreet strickte. Das sind genau diese Punkte, wo es bei dieser Serie krankt. Die Idee, Verschwörungstheorien in ein Hörspiel zu packen ist ohne Zweifel großartig, wenn aber diese Verknüpfungen derart lächerlich präsentiert werden, kann man es auch gleich in die Tonne hauen und eine Comedy-Serie draus machen. Diese Klöpse ziehen sich dann auch noch durch das ganze Hörspiel. Selbst wenn man irgendwo mal denkt, dass klingt jetzt aber nachvollziehbar, kommt in irgendeinem Halbsatz ein Käse, der alles wieder zunichte macht. Daneben passiert in dieser Folge einfach zu wenig. Es wird viel gelabert und erklärt, aber Spannung kommt da nur sehr, sehr spärlich auf. Wenn mal tatsächlich ein aktives Element kommt, wie z. B. die Verhaftung, lässt einen das nicht mal mehr aufhorchen. Bei dem ganzen inhaltlichen Mankos fallen die guten Sprecher leider gar nicht mehr auf, bzw. sie können diese Folge, oder gar die ganze Serie, nicht wirklich retten. Es zeigt sich, dass ein gutes Hörspiel durch schlechte Sprecher runtergezogen werden kann, im umgekehrten Fall wird das allerdings nix. Hat man mit den beiden vorherigen Folgen den Hörer noch zu Tode gelangweilt, schafft man diesbezüglich nur bedingt Besserung. Das gesamte Hörspiel leidet aber unter sehr albernen Verknüpfungen zwischen Serienelementen. Vor allem die Auflösung des Cliffhangers ist eine Frechheit, über die man auch nach den siebzig Minuten Spielzeit noch grollt. |
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| Wertung: | - - - | |
| Autor: | Jan Gaspard | |
| Produktion: | LPL | |
| Regie: | Lars Peter Lueg | |
| Länge: | 76.37 Minuten | |
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Mitwirkende: |
Helmut Krauss, David Nathan, Marie Bierstedt, Till Hagen u. a. |
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Inhalt: |
Am 30. August 1997 verunglückt die Prinzessin der Herzen, Lady Di, bei einem Autounfall in Paris. Einen Tag später ist sie tot. Doch war das wirklich nur ein trauriger Unglücksfall? Und wie kommt der Chip der Wegfahrsperre aus der Unglückslimousine in den Nachlass des Hackers Tron, der nur ein Jahr nach der traurigen Prinzessin unter ähnlich mysteriösen Umständen stirbt? Waren hier Geheimdienste am Werk, um die romantische Allianz von Orient und Okzident zu verhindern? |
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Bemerkungen: |
Mal gleich zum Positiven: Das Teil ist schon einen ganzen Schritt besser, als die Vorgängerfolge. Immerhin passiert hier zuweilen etwas, auch wenn das große Manko dieser Serie bleibt - hanebüchene Verknüpfungen von Theorien, Fakten und schnödem Käse, die dann noch zum Teil so langatmig vorgetragen werden, dass man sich fast nicht mehr selbständig aus der Lethargie befreien kann. Allerdings ist dies hier etwas weniger als noch bei "Gier" der Fall und das soll ja dann auch mal lobend erwähnt werden. Trotzdem gibt es sie, die ellenlange Monologe, die als Dialoge verkauft werden, nur weil man weiß, dass in der Szene eigentlich drei Personen sind. Vor allem: So redet kein Mensch - so liest man das bestenfalls in einem Sachbuch. Zum Thema "hanebüchene Verknüpfung" haut das Hörspiel dem Hörer ein ideales Beispiel vor die Füße. Es geht darum, dass es eine frappierende Ähnlichkeit zwischen Lady Di und einer Skulptur aus dem 16. Jahrhundert, die ebenfalls "Diana" heißt geben soll. Helmut Krauss gibt als Erzähler noch den Tipp, dass man sich die Skulptur im Internet auf der Seite des Louvre ansehen kann. So, klasse - so nah ist man ja nirgendwo auf der Wahrheit. Also, habe ich mich mal an die entsprechende Stelle gesurft und siehe da: Die Ähnlichkeit ist wirklich frappierend! Jetzt nicht unbedingt in Bezug auf Diana, aber doch auf Frauen im Allgemeinen. Im Ernst: Ich hab dann, um sicher zu gehen, noch vier bis fünf andere Leute gefragt und auch die konnten da keinerlei Ähnlichkeiten erkennen. Aber das nur als kleinen Ausflug in die Belastbarkeit der Aussagen im Hörspiel! Es ist alles wahr - ja, klar! Ich will gar nicht darüber nachdenken, wie prima die Aussagen sind, die man jetzt nicht direkt überprüfen kann. Besonders klasse finde ich ja auch immer die Zahlenspielchen. In dieser Folge nimmt man sich der Jahreszahl 1665 an. Mein erster Gedanke, wie kommen die jetzt auf die Zahl "23"? Aber weit gefehlt, Verschwörer sind ja kreativ: Man nimmt addiert die erste und die letzte Zahl und hat dann "666" - WOW! Ich habe dann auch gleich mal die Zahl genommen, ein Komma in die Mitte gesetzt und hatte exakt die Zahl, die ich am 23(!).10. im Aldi bezahlt hab - Muss ich jetzt sterben? Aber genug gespoilert. Man darf sich gerne selbst ein Bild von der Folge machen, aber es soll keiner sagen, ich hätte ihn nicht gewarnt. Als Fazit möchte ich sagen: Nur weil du Geld für diese Produktion ausgegeben hast, heißt dass noch lange nicht, dass du nicht verarscht wurdest. |
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| Wertung: | - - | |
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Meine Wertung: - - - |
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| Eine Hörprobe gibt es hier |
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Meine Wertung: - - |
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| Eine Hörprobe gibt es hier |
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