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Offenbarung 23

I
 
 
Folge 9 Gier
Folge 10 Die traurige Prinzessin
Folge 11 Die Hindenburg
Folge 12 Der Piratenschatz
Folge 13 Das Wissen der Menschheit
Folge 14 Das Bernsteinzimmer
Folge 15 Durst
Folge 16 Krauts und Rüben

Weitere Folgen




Offenbarung 23 - Folge 9: Gier

  Autor: Jan Gaspard 
  Produktion: LPL
  Regie: Lars Peter Lueg
  Länge: 73.07 Minuten
  o 23 09

Mitwirkende:

Helmut Krauss, David Nathan u. a.

Inhalt:

Mit einem großen Knall platzt im Frühling des Jahres 2000 die Börsenblase der New Economy. Innerhalb weniger Wochen verschwindet ein Vermögen von vielen hundert Milliarden Euro. Doch wieso konnte der Berliner Hacker Tron dieses Geschehen bereits vor seinem Tod 1998 voraussagen? Und was hat eine schwarze Tulpe auf dem Schreibtisch von Trons Freundin Nolo mit all dem zu tun? Wird die alljährliche Lighting Ceremony des amerikanischen Präsidenten am New Yorker Rockefeller Center vielleicht "Licht" auch in dieses Geheimnis bringen?

Bemerkungen:

Folge 8 endet ja mit einem bösen Cliffhanger, der auch gleichzeitig, das einzig Interessante an der Folge war. Ohne Zweifel war ich neugierig, wie man die Serie nun fortführt - und ich muss sagen, dass mir seit Bobbys Erwachen unter der Dusche selten so etwas Albernes begegnet ist. So einen Käse hätte ich selbst von dieser Serie nicht erwartet. Da kann ich jeden verstehen, der nach den ersten Minuten die CD aus dem Player holt und wieder in den Laden bringt.
Sei's drum, weiter geht's. Das nächste Mal stockt es richtig, bei der Erwähnung der Zahl 42. Das ist nicht nur Blasphemie, sondern passt auch so gar nicht ins Thema.

Danach hatte ich erstmal keine Lust mehr - man muss sich jetzt also hier mal ein Pause von zwei Wochen dazwischen denken.

Der nächste Punkt, bei dem es mir den Kopf auf die Tischplatte schlug, war als man krampfhaft an einem Zusammenhang zwischen SAP, Kelten, Wallonen und der Wallstreet strickte. Das sind genau diese Punkte, wo es bei dieser Serie krankt. Die Idee, Verschwörungstheorien in ein Hörspiel zu packen ist ohne Zweifel großartig, wenn aber diese Verknüpfungen derart lächerlich präsentiert werden, kann man es auch gleich in die Tonne hauen und eine Comedy-Serie draus machen.

Diese Klöpse ziehen sich dann auch noch durch das ganze Hörspiel. Selbst wenn man irgendwo mal denkt, dass klingt jetzt aber nachvollziehbar, kommt in irgendeinem Halbsatz ein Käse, der alles wieder zunichte macht.

Daneben passiert in dieser Folge einfach zu wenig. Es wird viel gelabert und erklärt, aber Spannung kommt da nur sehr, sehr spärlich auf. Wenn mal tatsächlich ein aktives Element kommt, wie z. B. die Verhaftung, lässt einen das nicht mal mehr aufhorchen.

Bei dem ganzen inhaltlichen Mankos fallen die guten Sprecher leider gar nicht mehr auf, bzw. sie können diese Folge, oder gar die ganze Serie, nicht wirklich retten. Es zeigt sich, dass ein gutes Hörspiel durch schlechte Sprecher runtergezogen werden kann, im umgekehrten Fall wird das allerdings nix.

Hat man mit den beiden vorherigen Folgen den Hörer noch zu Tode gelangweilt, schafft man diesbezüglich nur bedingt Besserung. Das gesamte Hörspiel leidet aber unter sehr albernen Verknüpfungen zwischen Serienelementen. Vor allem die Auflösung des Cliffhangers ist eine Frechheit, über die man auch nach den siebzig Minuten Spielzeit noch grollt.
Wertung: - - -
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Offenbarung 23 - Folge 10: Die traurige Prinzessin

  Autor: Jan Gaspard 
  Produktion: LPL
  Regie: Lars Peter Lueg
  Länge: 76.37 Minuten
  o 23 10

Mitwirkende:

Helmut Krauss, David Nathan, Marie Bierstedt, Till Hagen u. a.

Inhalt:

Am 30. August 1997 verunglückt die Prinzessin der Herzen, Lady Di, bei einem Autounfall in Paris. Einen Tag später ist sie tot. Doch war das wirklich nur ein trauriger Unglücksfall? Und wie kommt der Chip der Wegfahrsperre aus der Unglückslimousine in den Nachlass des Hackers Tron, der nur ein Jahr nach der traurigen Prinzessin unter ähnlich mysteriösen Umständen stirbt? Waren hier Geheimdienste am Werk, um die romantische Allianz von Orient und Okzident zu verhindern?

Bemerkungen:

Mal gleich zum Positiven: Das Teil ist schon einen ganzen Schritt besser, als die Vorgängerfolge. Immerhin passiert hier zuweilen etwas, auch wenn das große Manko dieser Serie bleibt - hanebüchene Verknüpfungen von Theorien, Fakten und schnödem Käse, die dann noch zum Teil so langatmig vorgetragen werden, dass man sich fast nicht mehr selbständig aus der Lethargie befreien kann. Allerdings ist dies hier etwas weniger als noch bei "Gier" der Fall und das soll ja dann auch mal lobend erwähnt werden.

Trotzdem gibt es sie, die ellenlange Monologe, die als Dialoge verkauft werden, nur weil man weiß, dass in der Szene eigentlich drei Personen sind. Vor allem: So redet kein Mensch - so liest man das bestenfalls in einem Sachbuch.

Zum Thema "hanebüchene Verknüpfung" haut das Hörspiel dem Hörer ein ideales Beispiel vor die Füße. Es geht darum, dass es eine frappierende Ähnlichkeit zwischen Lady Di und einer Skulptur aus dem 16. Jahrhundert, die ebenfalls "Diana" heißt geben soll. Helmut Krauss gibt als Erzähler noch den Tipp, dass man sich die Skulptur im Internet auf der Seite des Louvre ansehen kann. So, klasse - so nah ist man ja nirgendwo auf der Wahrheit. Also, habe ich mich mal an die entsprechende Stelle gesurft und siehe da: Die Ähnlichkeit ist wirklich frappierend! Jetzt nicht unbedingt in Bezug auf Diana, aber doch auf Frauen im Allgemeinen. Im Ernst: Ich hab dann, um sicher zu gehen, noch vier bis fünf andere Leute gefragt und auch die konnten da keinerlei Ähnlichkeiten erkennen.
Aber das nur als kleinen Ausflug in die Belastbarkeit der Aussagen im Hörspiel! Es ist alles wahr - ja, klar!
Ich will gar nicht darüber nachdenken, wie prima die Aussagen sind, die man jetzt nicht direkt überprüfen kann.

Besonders klasse finde ich ja auch immer die Zahlenspielchen. In dieser Folge nimmt man sich der Jahreszahl 1665 an. Mein erster Gedanke, wie kommen die jetzt auf die Zahl "23"? Aber weit gefehlt, Verschwörer sind ja kreativ: Man nimmt addiert die erste und die letzte Zahl und hat dann "666" - WOW!
Ich habe dann auch gleich mal die Zahl genommen, ein Komma in die Mitte gesetzt und hatte exakt die Zahl, die ich am 23(!).10. im Aldi bezahlt hab - Muss ich jetzt sterben?

Aber genug gespoilert. Man darf sich gerne selbst ein Bild von der Folge machen, aber es soll keiner sagen, ich hätte ihn nicht gewarnt.

Als Fazit möchte ich sagen: Nur weil du Geld für diese Produktion ausgegeben hast, heißt dass noch lange nicht, dass du nicht verarscht wurdest.
Wertung: - -
 
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Offenbarung 23 - Folge 11: Die Hindenburg
  Autor: Jan Gaspard
  Produktion: LPL
  Regie: Lars Peter Lueg
 
  Cover O 23 Folge 11

Mitwirkende:

Helmut Krauss, David Nathan, Marie Bierstedt, Till Hagen u. a.

Inhalt:

Mit einem gewaltigen Feuerball geht am 6. Mai 1937 der Zeppelin LZ 129 "Hindenburg" auf dem Landeplatz Lakehurst bei New York in Flammen auf. Mit dem riesigen Luftschiff verbrennen über 17.000 Postsendungen, nur wenige Schriftstücke überstehen das Inferno. Doch wieso hat sich der Hacker Tron zu seinen Lebzeiten an der bizarren Hatz nach diesen Artefakten der Katastrophe beteiligt? Und wieso bringt das Geschehen von damals einen neuen Giganten der Lüfte aus europäischer Produktion in tödliche Gefahr?

Bemerkungen:

Mit der "Hindenburg" kann ich mich endlich auch mit dieser Serie etwas anfreunden. Nach dem "Fußballgott" die erste Folge, die ich im positiven Bereich sehe. Allerdings ist die Folge inhaltlich deutlich besser, was den einfachen Schluss zulässt, dass "Die Hindenburg" das bisherige Highlight der Serie darstellt.

Endlich wird eine solide Verschwörungstheorie, die weder zu sehr ausgelutscht, noch zu hanebüchen klingt, mit ansprechenden DIAlogen zusammengebracht. Die Hereinnahme von Kim Schmitz als Miträtseler erweist sich insofern als ein guter Schachzug. Vielleicht merkt man bei den Verantwortlichen auch, dass die Story so einfach flüssiger wirkt und viel hörbarer ist.

Man bekommt zum ersten Mal den Eindruck, dass man bei LPL in der Lage ist, aus der zweifellos guten Idee zu Offenbarung 23 und den glänzenden Rahmenbedingungen in Punkto Musik und Sprecher, auch ein ansprechendes Hörspiel zu basteln.

Zwar nimmt dieses Hörspiel noch immer nicht die Zweifel am Konzept der Serie, aber "Die Hindenburg" ist schon ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn es so weitergeht, hätte die Serie doch vielleicht noch das Potential, eine meiner Lieblinge zu werden.
Wertung: + + + 

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Offenbarung 23 - Folge 12: Der Piratenschatz
  Autor: Jan Gaspard
  Produktion: LPL
  Regie: Lars Peter Lueg
 
  Cover O 23 Folge 12

Mitwirkende:

Helmut Krauss, David Nathan, Marie Bierstedt, Till Hagen u. a.

Inhalt:

Woher hatte der 1998 verstorbene Hacker Tron eine jener 50-Cent Münzen, die doch erst ab dem Jahr 2002 mit der Euro-Einführung in Umlauf gebracht wurden? Und wieso nannte er dieses Geldstück ausgerechnet "seine Schatzkarte"? Versteckt sich in der Prägung der Münze tatsächlich eine geheime Botschaft, vielleicht sogar der Hinweis auf einen verborgenen Schatz? Die Spur führt zum Seeräuber Klaus Störtebeker - und dessen Scharfrichter Meister Rosenfeld. Und zu einem der seltsamsten Schlösser Deutschlands. Doch welche mächtige Organisation versucht die größte Schatzsuche der Menschheit zu verhindern?

Bemerkungen:

Das wird ja mal wieder eine ganz schwierige Kiste: Hätte ich diesen Text schon parallel zum Hörspiel hören geschrieben, wäre der sicherlich etwas anders ausgefallen. Dieses Hörspiel ist ein deutliches Zeichen für das Talent bei LPL aus einer tollen Idee, mit ein paar noch tolleren Ideen einen ganz tollen Käse zu zaubern.
Das Hörspiel ist bis zu diesem Punkt, wo der Wahnsinn endgültig tobt, sehr gut und knüpft an die Qualität der „Hindenburg“ an. Auch hier wird das Thema sehr spannend und nachvollziehbar in Szene gesetzt. Gut gelaunte Sprecher und eine Story, die wesentlich besser ist, als man beim Titel vermuten könnte, sorgen für eine schwache Stunde guter Unterhaltung.

Es wäre ja schön, wenn die falsche Münze auf dem Cover, der einzige Schwachpunkt wäre, aber es kommt an anderer Stelle knüppeldick: Das Hörspiel hat ein Ende, das mir vom Ding her schon gefällt, allerdings passt es nicht zum vermeintlich ernsthaften Anspruch der Serie und ist zudem noch so durchschaubar in Szene gesetzt, dass man den Wunsch hat gaaanz viel zu trinken, um das möglichst schnell zu vergessen.
Ich kann ja verstehen, wenn man sich als Autor in eine Geschichte hineinmanövriert hat, aus der man nicht mehr heil herauskommt, aber dann sollte man vielleicht noch mal neu ansetzten, anstatt einen solchen Unsinn zu verzapfen.
Wenigstens hätte man dem Hörer ein vernünftiges Ende des Hörspiels gönnen sollen, die Aktion hätte man dann immer noch an den Schluss basteln können. So hat man ein Hörspiel ohne gescheites Ende, da hätte man sich auch den guten Einstieg sparen können. Schade, drum. Und so, wie es aussieht, wird es auch schade um die kommende Folge sein, denn jetzt wird man sich erstmal schlecht und recht aus diesem Schlamassel wieder herauswinden müssen, so dass man schon das nächste Desaster erwarten …
Hallo? … Was machen Sie denn hier?

„Jan, schnapp dir diesen elenden Schreiberling!“

„Ich hab ihn, Lars-Peter!“

„He, Finger weg, was soll das….nein, nicht den Computer…“

Wertung: - - - 

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Offenbarung 23 - 13 - Das Wissen der Menschheit
  Autor: Jan Gaspard
  Produktion: LPL
  Regie: Lars Peter Lueg
 

Mitwirkende:

Erzähler: Helmut Krauss
Georg Brand alias T-Rex: David Nathan
Saint Clair: Lutz Mackensy
Kim Schmittke: Dietmar Wunder

Inhalt:

Die Melodie eines Dudelsackpfeifers - wurde sie tatsächlich vom Berliner Hacker Tron in einer Datei verewigt? Und wozu ist diese seltsame Melodie eigentlich bestimmt? Die Spur führt nach Schottland - ganz klar. Und zur berühmten Rosslyn-Kapelle, der alten Kirche der Tempelritter, welche die Familie Saint Clair einst mitten hinein in die schottische Hochebene gestellt hat. Doch welche Offenbarungen - und Gefahren - warten hier auf den Studenten Georg Brand, der doch nur das Rätsel um Trons Tod lösen will?

Bemerkungen:

Nachdem man die Serie ja mit dem Ende der letzten Folge einen tödlichen Schlag versetzt hat, war ich natürlich gespannt, wie man das in dieser Folge zu kitten versucht.
Pustekuchen - die Serie geht weiter, als hätte es das Ende der letzten Folge gar nicht gegeben. Da fragt man sich wirklich, was das soll - erst raubt man der Serie die Grundlage, in dem man ihr den realen Bezug einfach wegriss - dann tut man so, als sei dies nie geschehen und trottet im alten Stiefel weiter.
Im Gesamtkontext kann die Serie so jedenfalls nicht mehr funktionieren.

Selbst wenn man dieses Fiasko mal außen vor lässt, bleibt "Das Wissen der Menschheit" erschreckend weit hinter den Möglichkeiten der Serie zurück. Der Einstieg in die Folge lässt zwar hoffen, dass hier Spannendes zu erwarten wäre, aber dann zerschießt man den Aufhänger "Rosslyn-Church", der sicherlich einiges an Potential geboten hätte, und lässt die Story erneut in einen schier endlosen Monolog St. Clairs münden, in dem diverse esoterische Aspekte wie schon öfter mal zu einem Flickwerk zusammengebaut werden.
Der arme Lutz Machensy, der sich hier einen Wolf reden muss, während David Nathan und Dietmar Wunder zu Randerscheinungen mutieren.

Erneut hat man es also versäumt, die Möglichkeiten, die das Thema bietet, zu nutzen. Nicht nur, dass man überhaupt keinen Versuch unternommen hat, das Serienkonzept zu retten, nein, man setzt noch einen drauf und langweilt den Hörer über weite Strecken in einem Hörspiel, das insoweit seinen Namen nicht verdient hat.

 

 

Meine Wertung: - - -

 

 
   
Eine Hörprobe gibt es hier

 


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Offenbarung 23 - 14 - Das Bernsteinzimmer
  Autor: Jan Gaspard 
  Produktion: LPL
  Regie: Lars Peter Lueg
 

Mitwirkende:

Erzähler: Helmut Krauss
Georg Brand alias T-Rex: David Nathan
Saint Clair: Lutz Mackensy
G. A. Solnzekov: Björn Schalla
Tatjana Junk alias Nolo: Marie Bierstedt
Kai Sickmann: Detlef Bierstedt
Kim Schmittke: Dietmar Wunder
Nachrichtensprecherin: Dagmar Berghoff
Boris F. alias Tron: Benjamin Völz
Stimme der Wahrheit: Friedrich Schoenfelder

Inhalt:

Es gilt als das achte Weltwunder, das Bernsteinzimmer, das einst im Jahr 1716 vom preußischen König Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen verschenkt wurde. In den Wirren des Zweiten Weltkriegs verschwand es - seitdem läuft eine abenteuerliche und groteske Schatzsuche nach dem wertvollsten Kunstwerk der Menschheit. Längst ist das Zimmer rekonstruiert - doch die Suche nach dem Original geht weiter. Was steckt wirklich hinter dem Mythos der legendären "Brennsteine" der Alten?

Bemerkungen:

Neues Spiel, neues Glück. Der Anfang klingt doch schon mal tatsächlich so, als ob das was werden könnte. Doch spätestens beim Auftauchen von Herrn St. Clair weiß man, dass der Schuss auch hier wieder nach hinten los geht. Hat der Arme nicht noch Blasen von der vorherigen Folge im Mund? Muss der jetzt schon wieder ellenlange Monologe halten? Naja, so extrem wie in der vorherigen Folge ist es - auf seine Person bezogen - dann doch nicht - Wer aber denkt, man kehrt danach zum Hörspiel zurück, liegt auch wieder falsch Schmittke und Brandt sind nunmehr auch in der Lage, ohne Punkt, Komma und Unterhaltungswert minutenlange Litaneien anzustimmen.

Auch was man sich da zum Teil zusammenreimt, ist zum Teil so haarig, dass man aus dem Kopfschütteln nicht mehr rauskommt.

Gut, wir haben uns ja damit abegefunden, dass die Serie sich ohnehin vom Anspruch verabschiedet hat, sich ernsthaft mit Verschwörungstheorien auseinanderzusetzen. Dennoch darf man aber gerne versuchen, dem Absurden und Lächerlichlen zumindest halbwegs Einhalt zu gebieten.

Die Sprecher sind es zum Großteil nicht schuld, dass auch diese Produktion wieder in die untere Hälfte der Bewertung rutscht. Einzige Ausnahme ist hier Marie Bierstedt die einen Wutanfall so untalentiert in Szene setzt, dass es mir die Nackenhaare aufgestellt hat.

Etwas besser als der Vorgänger - aber immer noch darf man sich über das verschenkte Potential ärgern.

 

 

Meine Wertung: - -

 

 
   
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