Point Whitmark 22 - Die blutenden Schlüssel
  Autor: Andreas Gloge & Decision Products nach Bob Lexington
  Produktion: Decision / Universal 2008
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  Regie: Volker Sassenberg
  Musik: Matthias Günthert, Markus Segschneider, Volker Sassenberg & Manuel Rösler
  Länge: 50 Min.
  Cover
 

Mitwirkende:

Erzähler: Jürg Löw
Jay Lawrence: Sven Plate
Tom Cole: Kim Hasper
Derek Ashby: Gerrit Schmidt-Foss
Sherry Scott: Sabine Mazay
Dr Baltus Hayes: Werner Ziebig
Zugführer Chriscoe: Karl Schulz
Mr Frost: Engelbert von Nordhausen
Sir Thomas Nightingale: Stefan Krause
Keira Plague: Diana S. Borgwardt
Raoul: Bernd Vollbrecht
Die Baronin: Regina Lemnitz
Mr Constantine: Heinz-Werner Krähkamp

Inhalt:

In historischer Kostümierung betreten Jay, Tom und Derek den Eternity Express. Begeistert tauchen sie in die Welt des frühen 20. Jahrhunderts ein. Denn die alte Dampflokomotive ist ein fahrendes Theater auf Schienen und jeder Fahrgast spielt seine Rolle in einem inszenierten Kriminalstück.

Doch dann beginnen die ersten Schlüssel zu bluten! Die Regeln des Spiels werden außer Kraft gesetzt und Fahrgäste verschwinden! Die Grenze zwischen Fiktion und Wahrheit löst sich auf. Unaufhaltsam rast der Zug durch die Nacht und das Verhängnis nimmt seinen Lauf ...

Bemerkungen:

Die Geschichte hinter den "blutenden Schlüsseln" ist deutlich gradliniger als die der letzten Folgen. Dafür sorgt der enge Handlungsrahmen, der durch die begrenzte Personenzahl und den fast ausschließlichen Handlungsort im Zug bedingt ist. Allein dies schafft eine wesentlich bessere Hörbarkeit.

Der Fall an sich braucht nun auch keine besonders originelle Idee, sondern kommt mit einer recht einfachen "Whodunnit"-Struktur aus. Es zeigt sich deutlich, dass man nicht immer das Rad neu erfinden muss, um eine unterhaltsame und spannende Geschichte zu erzählen.

Auch die Umsetzung weiß zu gefallen. Hier gibt es ja ohnehin selten einen Grund zur Klage. Passende Musikstücke und Geräusche sorgen für eine sehr glaubwürdige Kulisse. Auch bei den Sprecherleistungen darf man das übliche Lob verteilen. Einziges Manko, das seine Ursache irgendwo zwischen Skript und Regie hat, ist die Tatsache, dass man Derek etwas zu lange seine Rolle spielen lässt. Das bringt zwar etwas Spaß ins Spiel, wirkt aber auch zugleich etwas unglaubwürdig.


Eine spannende und unterhaltsame Folge, die mal wieder zeigt, dass auch weniger mehr sein kann und eine Geschichten auch funktioniert, wenn man einen etwas weniger spektakulären Plot ins Spiel bringt.
"Die blutenden Schlüssel" ist eine gute und solide Episode, die man nicht nur den ausgewiesenen Fans der Serie empfehlen kann.

 

Meine Wertung: + + + 

 

Link zur Hörprobe

 

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