Abschied von den Dobermännern
  Autor: Astrid Litfaß
  Produktion: HR 2004
  Regie: Andrea Getto
  Länge: 46 Minuten
 

Mitwirkende:

Frau Böckstein: Sabine Wegner
Herr Dr. Böckstein: Friedhelm Ptok
1. Polizist: Horst Mendroch
2. Polizist: Reinhart von Stolzmann
Motorradhändler: Juan Carlos Lopez
Sohn: Konstantin Bühler

Inhalt:

Astrid Litfaß erzählt in ihrem Stück die Geschichte eines Kriminalfalls nicht aus der Sicht der Kommissare wie üblich, sondern aus der Perspektive des Opfers.
Dr. Böckstein, Chirurg und in seiner Freizeit Hundezüchter, ist aus seinem Leben verschwunden, ohne Abschiedsbrief und ohne Nachricht an seine Frau. Die Polizei ist ratlos, zumal auch sein Stiefsohn unauffindbar bleibt, ein junger Mann mit zweifelhaftem Lebenswandel, der vor kurzem in einen Unfall mit Todesfolge verwickelt war. Ob er dafür die Verantwortung trug oder nur Zeuge des Vorfalls war, weiß man nicht, und Frau Böckstein, die nun mit der Versorgung der zurückgelassenen Dobermänner alle Hände voll zu tun hat, will oder kann den recherchierenden Beamten nicht weiter helfen. Könnte nicht der Sohn, fragen sich die Kriminalisten, am Verschwinden des Vaters und vielleicht sogar an seinem Tod, schuld sein? Nur einer weiß hier, was wirklich vorgefallen ist, Herr Dr. Böckstein, der das Geschehen aus einer gewissen Ferne beobachtet und kommentiert.

Bemerkungen:

Ein Stück nicht für jeden Geschmack, aber auf jeden Fall mal ein ganz originelles! Die Geschichte aus der Sicht des Opfers zu erleben, macht einiges an der vielleicht etwas dünn geratenen Story wett.
Einigen wird es zuviel "Radio" sein, wer aber einem etwas ungewöhnlichem Krimi nicht abgeneigt ist, der darf hier getrost einschalten.   


 

Meine Wertung: + + 

 

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