| Abseits der Wege - Kapitel 1 - Unweit |
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Autor: |
Andreas Gloge, Marc Sifrin & Volker Sassenberg |
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Produktion: |
Decision / Universal 2007 |
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Regie: |
Volker Sassenberg |
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Musik: |
Matthias Günthert & Volker Sassenberg |
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Länge: |
79 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Heinz Ostermann
Gaston Glück: Timmo Niesner
Dungring: Stefan
Krause
Halmir: Hannes Maurer
Myrell: Diana S. Bogwardt
Purpurner
Prüfer: Karl Schultz
Tebald Glück: Jürgen Kluckert
Orton Wasserpforte:
Reiner Schöne
Motzblatter: Martina Treger
Knorpelgnom Po: ?
Hauptmann
Heldentod: Heinz-Werner Krähkamp
Calypso: Tim Moeseritz
Chronist: Raimund
Krone
Lyssander: Valentina Singott
Novize: Chrstian Gaul
Träumende:
Maria Sumner
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Inhalt: |
Es war die Nacht vor dem großen Fest, die alles veränderte. Gaston Glück hatte
Wanderer im Gasthaus von den Prupurnen Prüfern flüstern hören: Sie seien auf der
Suche nach dem Welkenwerk, und niemand wusste, wem sie dienten. Es war diese
Nacht, die nicht das Unheil ahnte...denn der Herbst war die Zeit und alle Zeit
war der Herbst...
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Bemerkungen: |
Volker Sassenberg bewegt sich nun also nicht bei Burns oder Point Whitmark,
sondern "Abseits der Wege". Ist der Name hier Programm? Zumindest nicht, was die
technische Seite angeht. Sassenberg schafft hier eine Atmosphäre, die ein man
nicht nur von einem guten Fantasy-Hörspiel erhoffen darf, sondern die man von
seinen Produktionen in anderen Genres ebenso passend gewohnt ist.
Auch was
die Musik angeht, kann man hier nur Respekt zollen - sehr gut eingesetzt, auf
den Punkt komponiert und sehr oppulent eingespielt - klasse!
Auch an der
Optik hat man einiges investiert. Das schöne Jewelcase mit abgerundeten Ecken
wirkt allein schon ziemlich edel. Und selbst das Cover-Motiv sieht "live"
wesentlich besser aus als erwartet. Als I-Tüpfelchen gibt es noch eine edel
glitzernde CD.
Hat man es also geschafft, den vollmundigen Ankündigugen
im Vorfeld entsprechende Taten folgen zu lassen? Ist hier wirklich der
Hörspielolymp erklommen, ist das hier das "Luxuswerk", das "seinen Platz an der
Spitze" übernimmt und den "neuen Standard" setzt?
Nein, denn leider ist
der wichtigste Aspekt der Produktion einfach zu schwach. Die Geschichte, die
hier erzählt wird, funktioniert nicht richtig. Aber woran liegt das? Zum einen
kommt das alles ziemlich wirr daher, ohne eine erkennbare Ordnung. Gut, das will
noch nicht viel heißen, es ist schließlich die erste Folge einer Serie, da
könnte ja noch etwas kommen.
Aber mich beschleicht das Gefühl, man hat
die Produktion einfach vom falschen Ende angefangen. Es wirkt wirklich so, als
habe man nicht eine tolle Geschichte, die man vertonen wollte, sondern man hatte
die Werkzeuge und technische Möglichkeiten, die Motivation ein brillantes
Fantasyhörspiel auf eine CD zu bannen und hat sich dazu eine Geschichte aus den
Fingern gesogen.
Viel wird hier durch sprachliche Klischees und Übernahme
von bekannten Elementen versucht, ein Epos (bzw. den Beginn dazu) zu schaffen.
Dies genügt zwar dem formalen Charakter, denn gerade die Sprache trägt hier auch
zur gelungenen Atmosphäre bei, inhaltlich ist hier allerdings wenig, zumindest
zu wenig Originelles, vorhanden.
Auch, dass es eine Auftaktfolge zu einer
Serie ist, kann hier nicht als Entschuldigung dienen. Es wäre zwar sicherlich
nicht die erste Serie, die nach einem mäßigen Auftakt noch in die Gänge kommen
könnte. Aber selbst dafür wirkt das Gehörte noch zu schwach.
Die
Verpackung stimmt bei Hard- und Software, aber auf den Inhalt kommt es an und da
schwächelt leider diese Produktion. Dies ist ein Punkt, an dem man sich
wesentlich steigern muss.
Insgesamt ist hier viel Licht, aber auch
leider viel Schatten. Leider kann man den Hauptpunkt, die schwache Geschichte,
nicht mit dem Drumherum aufwiegen. Es bleibt zu hoffen, dass man hier in Folge
zwei deutlich nachbessert. |
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