| Abseits der Wege - Kapitel 3 - Wehrlos |
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Autor: |
Andreas Gloge, Marc Sifrin & Volker Sassenberg |
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Produktion: |
Decision / Universal 2008 |
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Regie: |
Volker Sassenberg |
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Musik: |
Matthias Günthert & Volker Sassenberg |
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Länge: |
63 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Heinz Ostermann
Gaston Glück: Timmo Niesner
Dungring: Stefan
Krause
Halmir: Hannes Maurer
Tebald Glück: Jürgen Kluckert
Alte: Regina
Lemnitz
Ulik: Klaus-Peter Grap
Purpurner Prüfer 1: Werner
Ziebig
Angrah: Sabine Mazay
Purpurner Prüfer 2: Karl Schulz
Ruttgar:
Engelbert von Nordhausen
Myrell: Diana S. Borgwardt
Torwächter: Uli
Krohm
Hauptmann: Heinz-Werner Krähkamp
Intro:: Diana S.
Borgwardt |
Inhalt: |
Der Zellentrakt erglühte im Schein der Ölbecken. In den Entwelkungskerkern waren
Nacht und Tag in Dunkelheit vergessen, gleich jenen, die hier ihr Dasein
fristeten.
Gaston stand knöcheltief in uraltem Staub. Von allen Seiten
fiel der Hall der Schritte auf ihn herab und purpurnes Flüstern füllte seinen
Geist. |
Bemerkungen: |
"Abseits der Wege" geht in seine dritte Runde - und inhaltlich kann man ein
ordentliches Schippchen drauflegen. Waren die ersten Folgen noch diesbezüglich
noch etwas dünn, kann hier das Hörspiel zumindest in der zweiten Hälfte
überzeugen. Leider knüpft aber der erste Teil noch nicht mal an das Tempo an,
dass Folge zwei gegen Ende an den Tag legt, sondern zieht sich langatmig, ohne
große Bewegung dahin.
Der Plot dreht sich um den Weg von Gaston und
seinen Freunden zur Stadt des Königs. Das Ganze erinnert - jetzt auch nicht nur
formal - an der ersten Teil von "Der Herr der Ringe", wenn auch natürlich die
Details andere sind, die Grundstruktur bleibt ähnlich - Originell ist leider
anders.
Bei den Sprechern gibt es kaum Anlass zur Klage. Viele gute und
sehr gute Leistungen sind zu hören. Einzig Heinz Ostermann gefällt mir als
Erzähler nicht ganz so gut, was aber mehr daran liegt, wie dieser Part
eingesetzt wird. Das ist mir oft zu langatmig und hält die Handlung unnötig auf.
Natürlich kann man andererseits mit den langatmigen Beschreibungen viel
für die Atmosphäre tun. Das ist aber eigentlich bei Sassenberg unnötig, denn in
diesem Bereich braucht er sich ja nun nicht wirklich zu verstecken. Die Kulisse
ist hier aufgrund der gut gewählten Sounds und Musiken bombastisch und lässt die
Handlung extrem plastisch wirken.
Der große Wurf ist auch der dritte
Teil der Serie in meinen Augen noch nicht. Noch immer ist das Format dem Inhalt
weit überlegen. Aber auch ein nahezu perfekt produziertes Hörspiel ist ohne
entsprechenden Inhalt nicht viel Wert. Auch wenn das Hörspiel sich hier im Laufe
der Spielzeit mehr und mehr Pfründe erwirbt, es bleibt doch ein etwas schaler
Eindruck zurück. So bleibt das Fazit eigentlich wie immer: Ein formal sehr gutes
Hörspiel mit inhaltlichen Schwächen
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