| Abseits
der Wege - Kapitel 5 - Jenseits |
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Idee und Drehbuch: |
Andreas Gloge &
Volker Sassenberg |
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Produktion: |
Decision / Universal 2008 |
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Regie: |
Volker
Sassenberg |
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Musik: |
Matthias
Günthert & Volker Sassenberg
in Zusammenarbeit mit dem Symphonic Silence Orchestra/ Bukarest,
Soundful Products Studios/ Hegenheim und Finians Regenbogen |
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Länge: |
48 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Heinz Ostermann
Myrell: Diana S. Borgwardt
Gaston
Glück: Timmo Niesner
Ruttgar: Engelbert von Nordhausen
Dungring: Stefan Krause
Halmir: Hannes Maurer
Tebald
Glück: Jürgen Kluckert
Scha’Agrotis: Dirk Müller
Introerzählerin: Diana S.
Borgwardt |
Inhalt: |
Jenseits der Brüstung verlor sich die
Welt im Grauschwarz des
unruhigen Wolkenmeeres. Weder Pfeiler noch Säulen hielten die
Brücke. Sie war älter als der Herbst. Älter
als die
Erinnerung. Ein Ende des Weges kam nicht in Sicht.
Die Welt war zusammengeschrumpft auf drei einsame Wanderer. Sie hatten
die Grenze zum Welkenwerk überschritten und das Vergessene
Land
betreten. |
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Bemerkungen:
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Bislang
konnte die Serie - zumindest was den inhaltlichen Teil angeht - nur
wenig Begeisterung entlocken. Das sieht in dieser Folge schon ein wenig
besser aus. Zwar halten sich die großen Erkenntnisse im
Gesamtrahmen noch immer in Grenzen, dafür gibt es aber eine
sehr
gute Abenteuergeschichte, die zwar kurz, aber vor allem eben auch
kurzweilig ist.
Die Reise der Protagonisten ins Welkenwerk eröffnet viele
Möglichkeiten, und ist insbesondere mit der sehr
düsteren
Atmosphäre, äußerst gelungen dargestellt.
Die
Geschichte folgt einer klaren Linie und ist im Gegensatz zu
früheren Teilen auch nicht mit mysteriösen Akzenten
überfrachtet. Einzig die noch immer zum Teil etwas zu
übertriebene Wortwahl gibt der Geschichte einen oftmals zu
bemühten Ton.
An der Umsetzung gibt es diesmal kaum etwas auszusetzen. Die
düsteren Sequenzen sind sehr gut dargestellt und erzeugen ein
plastisches Bild der Handlung. Die üblichen Kunstpausen sind
zwar
vorhanden, schlagen aber nicht, wie schon des Öfteren zu
hören, ganz so eklatant zu.
Etwas störend wirkt sich nur der Stimmeffekt bei Scha'Agrotis
aus.
Dieser ist zwar originell und schafft ein besonderes Bild der Figur,
geht aber leider sehr zu Lasten der Verständlichkeit.
"Jenseits" ist die bislang beste Folge der noch jungen Reihe. Ein
Hörspiel, das - für sich genommen - einfach ein gutes
und
unterhaltsames Fantasyabenteuer bietet und mit der gewohnt gelungenen,
düsteren Atmosphäre, die man bei Decission gut
und gerne
bietet, aufwarten kann. |
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