| Albert
Hofmann und die Entdeckung des LSD |
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Autor: |
Mathias Bröckers /
Roger Liggenstorfer |
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Bearbeitung:
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Rüdiger
Gleisberg |
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Produktion: |
Audioflow
in Cooperation mit dem Nachtschatten Verlag
2008 |
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Regie: |
Rüdiger Gleisberg |
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Musik: |
Solitaire, Nostalgia |
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Länge: |
74 Min. |
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Mitwirkende: |
Rumold Dany, Christina Ladda, Frank Becker, Peter
Johann sowie Albert Hofmann im Originalton (Interview)
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Inhalt: |
Albert Hofmann, einer der bedeutendsten
Wissenschaftler
unserer Zeit, entdeckte 1943 eine der stärksten
bewusstseinsverändernden Substanzen überhaupt, das
LSD. Seit
dieser Zeit erforschte er systematisch
außergewöhnliche
Bewusstseinszustände.
In diesem Hörbuch werden wichtige Stationen des
bewegten
Lebens des LSD-Entdeckers Albert
Hofmann dargestellt.
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| Bemerkungen: |
Mit verschiedenen
Stilmitteln versuchen sich die Autoren und Macher dieses
Hörstücks dem Lebenswerk Albert Hofmanns mit Fokus
auf die Droge LSD zu nähern. Mit Tagebuchlesungen,
Schilderungen von Zeitzeugen, Erinnerungen, Hörspielsequenzen
und Originaltönen nimmt man sich dem Thema auf
vielfältige Weise an. Dabei fällt schnell auf, dass
das Thema zu sehr eingeschränkt wird. Es genügt
für einen Überblick, geht aber nur in wenigen
Bereichen in die Tiefe, so dass sich das Thema nicht ganz "rund"
präsentiert.
Gerade durch die Anfügung des Originaltons Albert Hofmanns zum
Ende hin, wird deutlich, dass vieles, von dem was vorher in
Sachvorträgen vorkam zum Teil 1:1 von dort übernommen
wurde. So entzaubert dieser Bonus, die Sacharbeit zuvor ein wenig.
Die Produktion ist sowohl in der Vielzahl der Darstellungsstile, als
auch in der Umsetzung durchaus originell und ungewöhnlich.
Gerade mit den eingesetzten Musiken schafft man oft eine angenehme
Atmosphäre, die die Inhalte thematisch gut begleitet.
Nicht vollständig haben mich die Sprecher überzeugt.
Zum Teil klebt man doch sehr am Text, was sich nicht sehr positiv auf
das Hörinteresse auswirkt. Es ist insoweit es sich um die
Vermittlung der Inhalte handelt, weniger problematisch, die
eingestreuten Hörspielszenen wirken aber mitunter etwas steif.
Insgesamt ist "Albert Hofmann und die Entdeckung des LSD" eine recht
originelle Aufarbeitung eines Sachthemas. Die Produktion kann zwar
nicht in allen Bereichen vollständig überzeugen,
allerdings überwiegt der positive Anteil, da es immerhin
gelingt, Sachinhalte gut nachvollziehbar und verständlich
darzustellen.
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