| Anne auf Green Gables 1 - Die Ankunft |
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Autor: |
Lucy Maud Montgomery |
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Produktion: |
Titania Medien 2008 |
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Regie: |
Stephan Bosenius und Marc Gruppe |
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Bearbeitung: |
Marc Gruppe |
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Länge: |
65 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Lutz Mackensy
Anne Shirley: Marie Bierstedt
Marilla Cuthbert:
Dagmar von Kurmin
Matthew Cuthbert: Jochen Schröder
Rachel Lynde: Regina
Lemnitz
Thomas Lynde: Wilfried Herbst
Mrs. Spencer: Arianne
Borbach
Mrs. Blewett: Heidrun Bartholomäus
Stationsvorsteher: Lutz
Riedel
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Inhalt: |
Das ältere Geschwisterpaar Marilla und Matthew Cuthbert hat sich entschlossen,
einen Waisenjungen aufzunehmen, der sie bei der Arbeit auf der Farm unterstützen
soll. Versehentlich schickt das Waisenhaus jedoch ein Mädchen - die
springlebendige und sehr mitteilsame Anne Shirley. Als die Kleine Green Gables,
das wunderschöne Farmhaus der Cuthberts, erblickt, steht für sie fest, dass sie
dort für immer bleiben möchte... |
Bemerkungen: |
Zum 100jährigen Jubiläum der Buchserie gibt es die beliebte Reihe nun auch als
Hörspiel. Die Jungs von Titania Medien haben sich dem Stoff angenommen. Eine
gute Wahl, denn sie haben mit ihren bisherigen Arbeiten schon gezeigt, dass sie
in der Lage sind, das Flair einer Buchvorlage exzellent zu transportieren. Auch
hier gelingt dies erneut.
Eine vorlagengerechte Umsetzung bedeutet
allerdings auch, dass hier der Kitsch schon ziemlich fließt. Denn trotz hohem
Unterhaltungswert - insbesondere durch die ständig plappernde Anne - die
rührselige Geschichte im Hintergrund kann man nun nicht ganz ausschalten.
Eine Bank bei Titania sind stets die Sprecher. Auch hier hat man eine
exzellente Crew an Board, die durchweg überzeugen kann. Allen voran Marie
Bierstedt als Anne - sie quasselt sich durch das Hörspiel und füllt so die Rolle
perfekt aus. Trotzdem sie natürlich nicht wie ein elfjähriges Mädchen klingt,
hat man zu keinem Zeitpunkt Bedenken, ihr die Figur abzunehmen. Herausragend ist
zudem noch Dagmar von Kurmin, die der Figur der Marilla eine sehr glaubwürdige
Farbe verleiht.
Die Geschichte ist sicherlich nichts für jedermann - denn
gerade in dieser Auftaktfolge wird das "Arme-Waisenkind"-Klischee schon sehr
strapaziert. Dennoch hat die Geschichte einen recht hohen Unterhaltungswert, was
zu einem Großteil an der liebenswerten aber nervtötenden Figur der Anne liegt.
Die Umsetzung ist - wie bei Titania nicht anders zu erwarten - exzellent. |
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