20.000 Meilen unter dem Meer
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Autor: |
Holger Teschke nach Jules
Verne |
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Produktion: |
DLR 2008 |
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Regie: |
Götz Naleppa |
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Musik: |
Frieder Butzmann |
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Länge: |
45 Min. |
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Mitwirkende: |
Professor Aronax: Matthias
Habich
Conseil / Papagei: Stefan Kaminski
Ned Land: Martin Engler
Kapitän Nemo: Otto Mellies
Una: Luise Malcharowitz
Farragut: Holger Teschke
sowie Götz Naleppa, Janus Torp, Lukas Nöllemeyer
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Inhalt: |
Auf der Jagd nach einem Meeresungeheuer, das
Schiffe auf allen Ozeanen
angreift, geraten der Tiefseeforscher Professor Aronnax, sein Assistent
Conseil und der Harpunier Ned Land an Bord eines geheimnisvollen
Unterseeboots. Die " Nautilus", die Kapitän Nemo kommandiert,
wird zum
Gefängnis der drei Freunde. Wer das U-Boot einmal betreten
hat, darf es
nie wieder verlassen.
Professor Aronnax und Conseil sind fasziniert von den Wundern des
Unterwasserreichs. Aber Ned Land erträgt die Gefangenschaft
nicht und
sucht nach einer Möglichkeit zur Flucht. Er entdeckt ein
Mädchen an
Bord, es ist die Tochter des Kapitäns, vielleicht wird sie ihm
helfen!?
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Bermerkungen:
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Holger
Teschke hat sich wieder einem klassischen Stoff gewidmet und diesen als
Kinderhörspiel umgesetzt. Allerdings belässt er es
weitestgehend bei einer Kurzfassung der Originalgeschichte und
fügt hier nur die Rolle der "Una" bei, der Tochter Kapitän
Nemos. So richtig erschließt sich die Notwendigkeit dazu nicht,
denn diese Figur macht die an sich gute Geschichte nur etwas
merkwürdig, bereichert sie aber nicht.
Das ist ein wenig schade, denn es trübt den guten Eindruck etwas.
Sicherlich, die x-te Hörspielfassung der Vorlage wäre auch
nicht erforderlich gewesen, aber wenn man schon ändert, dann
sollte die Änderung doch eine gewisse Relevanz haben. Hier wirkt
es leider nur als Alibi.
Blendet man die Hereinnahme der Figur aus - so bleibt eine recht
kurz(weilig)e Hörspielfassung des bekannte Romas von Jules Verne,
der hier natürlich nur die Quintessenz der Geschichte wiedergeben
kann.
Die Umsetzung ist hingegen sehr gelungen. Götz Naleppa legt hier
eine unaufdringliche Inszenierung vor, die die Geschichte in einer
guten Kulisse transportiert. Das Sprecherensemble ist gut besetzt, man
bekommt sogar Götz Naleppa und Holger Teschke zu hören, die
diese ungewohnte Aufgabe recht gut lösen.
Formal also eine gute Produktion, die allerdings nicht ganz das
erreicht, was sie sein möchte: Ein Kinderhörspiel, dass
Vernes Geschichte als Grundlage hat. Denn das, was hier zu Ohren kommt,
ist eine bloße Nacherzählung des Themas, dem man eine nur
bedingt sinnvolle Rolle aufgesetzt hat.
Insofern ist das Ganze eine nette Hörspielunterhaltung, leider aber nicht mehr. |
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