Abschiedswalzer
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Autor: |
Nikolai von Michalewsky |
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Produktion: |
WDR 1991 |
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Regie:
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Burkhard Ax |
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Dauer: |
48 Min. |
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enthalten auf
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Mitwirkende: |
Gregor Thor: Elmar Nettekoven
Ulrike, seine Frau: Ulrike Lösch
Mann: Steffen Gräbner
Garderobiere: Elisabeth Scherer
Prof. Dr. Prien: Alexander Grill
Frau im Büro: Andrea Schulte
Harry Roth: Rudolf Kowalski
Winters: Werner Rundshagen
Kommissar: Christian Korp
Pianistin: Friederike Huck |
Inhalt: |
Der Erfolgspianist Gregor Thor hat den
Entschluß
gefaßt: die zerstörerische Krankheit, die ihn in
kurzer Zeit
zum Krüppel machen würde, will er nicht zum
sichtbaren
Ausbruch kommen lassen. Selber umbringen will er sich nicht, der
erfolgreiche Pianist Gregor Thor, dazu fehlt ihm erstens der Mut und
zweitens will er nicht die Versicherungssumme für seine Frau
riskieren. In jedem Fall will er mit seiner unheilbaren Krankheit nicht
weiterleben, und so verfällt er auf die Idee, sich einen
Killer zu
kaufen.
Nur stellt sich dann heraus, daß Gregor gar nicht unheilbar
krank
ist - aber der Killer ist bereits gefunden und bezahlt und wartet auf
seine Chance. Hat Gregor noch eine Chance, den Mann zu informieren,
daß die Vertragsbasis entfallen ist?
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Bemerkungen:
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In
"Abschiedswalzer" packt Michalewsky den Hörer mit einem
spannenden Wettlauf um Leben und Tod. Die Idee dahinter ist vielleicht
nicht unbedingt ungewöhnlich, allerdings sind es die
umgebenden Elemente sicherlich.
Ohne großen Auftakt bringt man den Hörer gleich
mitten in die Geschichte ein und sorgt dann für eine knappe
Radiostunde spannender Unterhaltung, die sich nicht nur aus dem
Grundthema, sondern auch durch die sehr gelungenen Wendungen ergibt.
Die Sprecherriege wirkt sehr frisch, da hier fast
ausschließlich Schauspieler zum Einsatz kommen, die man sonst
eher selten hört. Damit unterbleibt das Einordnen in spezielle
Schubladen. Da auch die Leistung stimmt, gehen in diesem
Punkt alle Daumen nach oben.
Bei der Umsetzung geht es eher ruhiger zu. Die Geräuschkulisse
beschränkt sich auf das Wesentliche. Dafür gibt es
Musik, und zwar - wie der Titel schon andeutet - häufig den
Abschiedswalzer, mal als Trenner, mal in der Handlung verwoben.
"Abschiedswalzer" ist ein guter Krimi, dem nur knapp der Sprung in die
Höchstwertung verwehrt bleibt.
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