| Adams Pech, die Welt zu retten von Arto Paasilinna aus dem Finnischen von Regine Pirschel Bearbeitung und Regie: Claudia Kattanek WDR 2011 54 Min. ![]() Ursendung im Radio: 04.01.2010, 20:05, WDR 5 Veröffentlichung im Handel: 20.05.2010, Lübbe Audio Aatami Rymättylä: Matthias Matschke Eeva Kontupohja: Johanna Gastdorf Gerichtsvollzieher Juutilainen/Leena Rehunen: Wolfgang Rüter Mitarbeiter einer Elektrofabrik/Kellner: Murali Perumal Polizist/Zugführer: Andreas Laurenz Maier Mitarbeiter eines Maschinenverleihs/Seppo Sorjonen: Jochen Langner Libyer/Patentdirektor: Bruno Tendera Italiener: Max Tuveri Mann von General Motors/Fahrer: Bernd Kuschmann Hajosiko Mono: René Heinersdorff Luigi Rapaleore: Vittorio Alfieri Schaffner: Albert Kitzl Arbeitslosensprecher: Thomas Anzenhofer Mädchen: Leona Mähler Erzähler: Michael Wittenborn ![]() Matthias Matschke, Rene Heinersdorf, Johanna Gastdorf; Bild: WDR/Sybille Anneck |
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| Aatami Rymättylä hat den Weg aus der drohenden Ölkrise gefunden: einen winzigen
Akku, der Strom im Überfluss liefern kann. Um die umwälzende Erfindung zu
vermarkten, fehlt Aatami jedoch das Geld. Zum Glück nimmt sich Eeva Kontupohja des
vom Pech verfolgten Weltretters an. Die neue Energiequelle stößt jedoch nicht nur auf
Gegenliebe. Die Ölmultis setzen einen sizilianischen Killer auf Aatami an. Bemerkungen: Nach dem "wunderbaren Massenselbstmord" lag die Latte für ein neues Hörspiel nach Arto Paasilinna schon ziemlich hoch. Etwas ähnlich Originelles in vergleichbarer Qualität zu bringen, ist keine leichte Aufgabe. Um es gleich zu sagen: Man hat das Ziel mehr als deutlich verfehlt. Selbst wenn man den Vorgänger außer Acht lässt, bekommt man hier eine mehr als enttäuschende Geschichte präsentiert. Sieht man mal von der recht originellen finnischen Kulisse ab, die hier mit dickem Stift gemalt wird, der Plot ist doch mehr als bescheiden. Aatami, ein zunächst erfolgloser Wissenschaftler und Unternehmer, macht eine sensationelle Erfindung, die ihn im Nu zu einem gefeierten Helden macht. Auf ihn wird ein Killer angesetzt, der mit unterschiedlichsten Methoden Aatami um die Ecke bringen will und immer wieder scheitert. Das hat ein wenig das Flair eines Peter-Sellers-Film, bei weitem aber nicht die Qualität. Die Geschichte bleibt belanglos und langweilt eigentlich den Hörer über die gesamte Spielzeit. Als Schmankerl im negativen Sinne gibt es noch ein nichtssagendes Ende obendrein. Das kann auch die Inszenierung nicht retten. Im Gegenteil, das gelungene finnische Flair sorgt eher noch dafür, dass die Geschichte erst so richtig trostlos wirkt. Schade um das gute Ensemble, das hier den Karren nicht aus dem Schlamassel ziehen kann. Geschichten, die die Welt nicht braucht... Meine Wertung: - - |
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