Als vielleicht höchste Freudenbotschaft für ihn ...

Zur Uraufführung der großen C-Dur Sinfonie von Franz Schubert im Gewandhaus zu Leipzig
Von Friedhelm Eberle

Erzählt wird die Geschichte der Uraufführung eines sinfonischen Werkes, das heute Weltruhm genießt: Die Sinfonie in C-Dur, Deutschverzeichnis 944, die sogenannte „Große“ von Franz Schubert. 7 Jahre nach Schubert`s Tod erschien im April 1835 in Leipzig in der von Robert Schumann herausgegebenen „Neuen Zeitschrift für Musik“ eine Anzeige von Ferdinand Schubert, der Notenmaterialien seines Bruders anbot und sich von deren Verkauf als Vater von 8 Kindern eine bescheidene Aufbesserung seiner Lebensumstände erhoffte. Knapp 3 Jahre später reiste Schumann nach Wien, besuchte auch Ferdinand Schubert und brachte die Partitur einer bisher noch nie gespielten Sinfonie nach Leipzig mit. Dort liegt sie bis heute in der Musikbibliothek. Mendelssohn nahm sich dieses Werkes an und spielte sie erstmals mit dem Gewandhausorchester am 31. März 1839.

Friedhelm Eberle - Erzähler
Jochen Noch - Schumann
Sven Eric Just - Mendelssohn
Matthias Hummitzsch - Ferdinand Schubert
Marcus Boshkow - Raymund Härtel
Siegfried Worch - Musikbibliothekar
Wolfgang Jakob - Stimme Davidsbündler
Michael Mienert - Kritikstimme
Margot Ziegenrücker- An- und Absage

MDR 1997

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