| Am Hoffnungsberg |
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Autor: |
Doris Gercke |
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Produktion: |
NDR 1992 |
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Regie: |
Corinne Frottier |
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Länge: |
57 Min. |
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Mitwirkende: |
Bella Block: Hannelore Hoger
Olga Bulgakowa: Gisela Trowe
Eva Bentrupp:
Erika Skrotzki
Kranz: Rolf Becker
sowie Susanne Schäfer, Annette Paulmann,
Gerhard Garbers, Viola Wedekind, Erdogan Atalay, Karin Rasenack |
Inhalt: |
"Da, wo wir wohnen, wird in den Supermärkten Bier und beim Bauen Beton
bevorzugt. Die vorherrschenden Gefühle sind Vereinsamung, Fremdheit und
Ausweglosigkeit." Bella Block trifft auf ein erschreckend tristes soziales
Milieu, als sie in ihren neuen Fall einsteigt. Einst war sie eine ungeliebte
Polizeibeamtin, dann schmiss sie den Job hin und machte sich als eigenwillige
Privatdetektivin einen Namen. Doch nach einer Erbschaft hatte sie sich in
kunsthistorische Studien vertieft und nur noch selten Aufträge angenommen. Als
die Polizistin Eva Bentrupp sie nun bittet, Selbstmorden am Hoffnungsberg
nachzugehen und ihr Fotos von toten Mädchen vorlegt, macht sie eine Ausnahme.
Sie zieht in die anonyme Betonburg, wird Verkäuferin in einem Supermarkt und
schließt Freundschaft mit der Kollegin Rosi.
Allmählich verdichten sich die
Hinweise: Geht es tatsächlich um Kinderprostitution? Bella stößt auf seltsame
Spuren. Und was passiert eigentlich mit den jungen Mädchen in der Wohnung
gegenüber? Und wenn Kinder betroffen sind, warum stocken die polizeilichen
Ermittlungen? |
Bemerkungen: |
Im Fernsehen sind die Bella Block-Krimis mit Hannelore
Hoger eine Bank. Aber funktioniert das auch im Hörspiel? Leider
muss ich sagen, dass es in diesem Fall zumindest, nicht annähernd
die Erwartungen erfüllen konnte. Woran liegt es? Da ist zum einen
die Geschichte, die zwar grundsätzlich originell ist, aber so
seltsam erzählt wird, dass der Hörer den Spaß verliert.
Zum anderen ist es die Hauptdarstellerin Hannelore Hoger, die ihre
Rolle so angeht, wie sie es im Fernsehen ebenfalls macht. Allerdings
sorgt hier diese monotone und langsame Sprechweise dafür, dass
auch der letzte Funken Interesse beim Hörer schwindet.
Man quält sich förmlich durch die Spielzeit und am Ende
bleibt nichts außer dem Gefühl eine Stunde Zeit verschenkt
zu haben.
Offenbar hat man es sich zu einfach gemacht und versucht ein
funktionierendes System eins zu eins auf das Medium Hörspiel zu
übertragen. Das funktioniert in den seltensten Fällen und
auch hier ist man gescheitert.
Schade drum....
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