| Apoll an der Seine Gisela Prugel Regie: Kurt Reiss Musik: Siegfried Franz NDR 1956 65 Min. Mit Hardy Krüger, Dinah Hinz, Heinz Klevenow, Hans Herrmann-Schaufuß, Inge Schmidt, Heinz Sailer, Helmuth Gmelin u.a. Maurice Vannier, der als Verkäufer in einer kleinen Buchhandlung in Paris stets Ärger mit seinem Chef hatte, weil er Bücher lieber las als verkaufte, ist über Nacht zu einem gefeierten Dichter geworden. Nur der Roman, dem er seinen plötzlichen Ruhm verdankt, stammt nicht von ihm selbst, sondern von seinem verstorbenen Untermieter Raymond Bastide. Maurice hat das Buch - nicht ohne die Mitwirkung seiner Frau Hélène - unter seinem eigenen Namen dem Verleger Briant angeboten. Da er jedoch im Grunde ein ehrlicher und aufrichtiger Mensch ist, belastet die unverdiente Ehre sein Gewissen, und die vielen Huldigungen in den literarischen Salons sind ihm zudem lästig. Durch ein geschicktes Manöver entzieht er sich dem Rummel und überlässt alles seiner Frau, die besser damit umzugehen weiß. Stattdessen übernimmt er eine eigene kleine Buchhandlung, womit sein sehnlichster Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Gisela Prugel, geboren 1908, Regisseurin, Autorin und Hörspielbearbeiterin, u.a. »Die Pickwickier« (hr/WDR 1969). |
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