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Arbeitskampf
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Autor: |
Frieder Faist |
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Produktion: |
SDR / mdr 1998 |
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Regie: |
Manfred Marchfelder |
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Länge: |
43 Min. |
Mitwirkende: |
VinnieH: Uwe Müller
Carmine: Christian Brückner
Otis: Joachim Grubel
Jerry Laswell: Andreas Mannkopff
sowie Susann Thiede, Maria Gruber und Svenja Beneke
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Inhalt: |
Vinnie, Mitte zwanzig, und Carmine, so um die fünfzig, sind
Partner. Den Job, den sie zu erledigen haben, bekommt man nicht
über die Arbeitsvermittlung, und die Firma, für die sie
tätig sind, steht auch nicht im Handelsregister. Dass
"Knochenbrecher" Vinnie und der coole Carmine Schutzgelder kassieren,
macht dennoch keinen prinzipiellen Unterschied zur freien Wirtschaft.
Denn nicht nur der Erfolgsdruck ist der gleiche. Auch wird hier wie
dort besondere Flexibilität verlangt. Als der Boss ihres Bosses
mit ihren Erträgen nicht mehr zufrieden ist und sein Geschäft
umorganisieren will, müssen sich Vinnie und Carmine auf
große Veränderungen einstellen und sogar um ihren Job
bangen. Für einen von beiden wird es eng. Vinnie will nicht
weichen, aber Carmine hat doch Frau und Kinder zu versorgen und ist zu
alt für einen Wechsel. Ein Arbeitskampf, letztlich doch anders,
als man ihn aus der freien Wirtschaft kennt, beginnt ...
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Bemerkungen:
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Trotz der recht kurzen Spielzeit lässt sich
Frieder Faist hier recht lange Zeit, das Hörspiel aufzubauen. Die
Geschichte baut sich langsam und gemächlich auf, um
schließlich in die finale Pointe zu münden. Diese ist per se
nicht schlecht, erschlägt den Hörer allerdings auch nicht mit
übermäßiger Originalität. Auf jeden Fall ist
reicht sie aber nicht wirklich, um den zu langen Aufbau zu
rechtfertigen. Spannender wäre es wohl gewesen, wenn man den
Konkurrenzkampf schon deutlich früher fokussiert hätte.
Die Sprecherhauptlast tragen Uwe Müller und Christian
Brückner. Beide liefern ordentliche Leistungen ab, leider bleiben
die Charaktere trotzdem noch etwas farblos.
"Arbeitskampf" ist ein Hörspiel, dessen Geschichte man auch in
einem Kurzhörspiel locker hätte erzählen können. Es
gelingt hier nur gegen Ende der Geschichte ausreichend zu unterhalten,
davor ist diese Produktion doch eher eine zähe Angelegenheit.
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