| Auferstehung der Toten
|
| |
Autor: |
Wolf Haas |
| |
Produktion: |
ORF/WDR 1999 |
|
Bearbeitung und Regie: |
Götz Fritsch |
|
Musik: |
Otto Lechner |
| |
Länge: |
58 Min. |
Mitwirkende: |
Brenner: Erwin Steinhauer
Erzähler: Wolfram Berger
Deutsche: Elfriede Irrall
Vergolder: Harald Harth
sowie Karl-Ferdinand Kratzl, Fritz Karl, Georg Schuchter, Claudia Maria
Haas, Gerda Kastner, Toni Böhm, Peter Matic, Rainer Egger,
Margarete Widauer, Branko Samarovski, Juan Ricardo Olivares-Diaz und
Konrad Zobel
|
Inhalt: |
"Von Amerika aus betrachtet, ist Zell ein winziger Punkt, irgendwo mitten in
Europa. Aber vom Pinzgau aus gesehen, ist Zell die Hauptstadt. Zehntausend
Einwohner, dreißig Dreitausender, achtundfünfzig Lifte, ein See." Soweit der
Autor, bekennender Österreicher aus Maria Alm, ausgewandert nach Südwales,
wieder zurückgekehrt nach Wien und nun Shootingstar des Austriakrimis. Und dort,
in Zell, sind zwei Amerikaner umgebracht worden. Dass das nicht nur mit Spionage
und Immobiliengeschäften zu tun hat, sondern auch mit der Vergangenheit, die
ihre Krakenarme in die Gegenwart reckt, macht die ganze Sache um so spannender.
|
Bemerkungen:
|
Die vielfach hochgelobten Brenner-Geschichten gibt es
auch immer wieder als Hörspiel-Umsetzungen. Anhand dieser hier
kann ich zumindest den Hype um diese Figur nicht nachvollziehen. Auch
bei "Auferstehung der Toten" wird wieder eine Geschichte vorgelegt, die
mich weder inhaltlich, noch von der Umsetzung, auch nur annähernd
berührt hat.
Sicherlich ist die Idee hinter dieser Geschichte so originell, wie
derbe. Alles drumherum ergeht sich aber in gnadenloser Langeweile. Die
Art, wie hier diese Geschichte vom omnipräsenten Erzähler
Wolfgang Berger vorgetragen werden und auch das viel zu ruhige
Schauspiel in den Dialogen, können nur wenig begeistern. Das liegt
weniger am Ensemble, als an der Art der Inszenierung.
Götz Fritsch ist mir hier diesbezüglich mit viel zu viel Klischee beladen unterwegs.
Schade, aber "Auferstehung der Toten" brachte mich eher zum hinlegen...
|
|