Barcelona Connection
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Autor: |
Andreu Martin |
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Produktion: |
SDR 1992 |
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Bearbeitung und Regie: |
Eberhard Klasse |
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Länge: |
108 Min. |
Mitwirkende: |
Silvia: Yvonne Devrient
Pater: Wolfgang Höper
Erzähler: Peter Fricke
Huertas: Christian Brückner
Paloma: Christiane Bachschmidt
Castanys: Rainer Basedow
Juan: Thomas Goritzki
Wachhabender: Joachim Jung
Sola: Horst Sachtleben
Ventura: Reinhard Zobel
Telefonstimme: Frank Stöckle
Amelia: Kornelia Boje
Oscar: Mila Huster
Inspektor: Rudolf Guckelsberger
Faura: Dirk Plönissen
Krohn / Adolfo: Alexander Osterroth
Muntane: Manfred Georg Herrmann
Valbuena: Elert Bode
Pförtnerin: Rosemarie Gerstenberg
Anwalt: Berthold Toetzke
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Inhalt: |
Die Polizei in Barcelona hat plötzlich viel zu tun. Ein Aktionsprogramm
zur Sicherheit der Stadt bewirkt, daß eine Reihe von prominenten
Gangstern verhaftet wird. Inspektor Huertas von der Mordkommission und
sein Kollege Faura haben Thomas Montero festgenommen, den Eigentümer
mehrerer zwielichtiger Unternehmen. Montero droht, einflußreiche
Persönlichkeiten zu belasten, um seinen Prozeß zu kippen. Ein paar Tage
später wird er am Fenster seiner Gefängniszelle erschossen. Für Huertas
ist das die Tat eines professionellen Killers. Die Spur führt zu der
geheimnisvollen Silvia, die wie eine Spinne die Fäden in Barcelonas
Unterwelt zieht. Sie präsentiert der Polizei einen Täter und ein Motiv,
aber Huertas ist überzeugt, daß mehr hinter dem Fall Montero steckt. Er
stößt auf Korruption und Erpressung und eine neue Qualität von
organisiertem Verbrechen.
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Bemerkungen:
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In "Barcelona Connection" geht Autor Andreu Martin
nicht gerade zimperlich mit seinen Figuren um. Eine bitterböse und
sehr real wirkende Thrilleratmosphäre zeichnet ein Bild eines
Barcelona, das so gar nicht der romantischen Touristen-Sicht
entsprechen will. Die dargestellten Intrigen, Abhängigkeiten,
politische und gesellschaftlichen Verstrickungen werden aber so
gängig geschildert, dass man hier nie den Eindruck einer
aufgesetzten Geschichte hat.
In der Besetzung geht ein Name sofort ins Ohr: Christian Brückner.
Wie so oft, drückt er der Rolle seinen unverkennbaren Stempel auf.
Das funktioniert, weil auch die Rolle halbwegs in die Schublade dieses
Timbres passt.
Hier dieser markanten Stimme fallen die anderen, allesamt guten
Schauspieler etwas zurück. Brückner prägt einfach diese
Geschichte bis zum bitteren Ende hin.
Ein gutes und auch recht zeitloses Hörspiel, das Eberhard Klasse
für den SDR inszeniert hat. Wer Spaß an finsteren Thrillern
hat, der sollte hier auf jeden Fall mal einschalten.
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