Barmusik für Cassavetes
von Guido Gin Koster


Regie: Corinne Frottier
rbb 2007


Mit Matthias Habich
Bild: rbb/Hanna Lippmann

Jurai Kukura.
Bild: rbb/Hanna Lippmann

und Judith Engel, Bernhard Schütz

Bild: rbb/Hanna Lippmann


Er habe schon bessere Zeiten gesehen, sagt Costello, jener Herr, der seine Tage in einer Bahnhofskneipe verbringt, gelegentlich mit dem Barkeeper Domino spielt, ihm Geschichten aus seinem Leben erzählt und mit seinen Chansons den Nachtzug nach Warschau unterhält. Costellos Leben – was und wie auch immer es einst gewesen sein mag – nun sind es seine Geschichten, die aus ihm hervorsprudeln. Nur eine Geschichte, die hat er nie erzählt. Als aber eines Abends eine junge Frau in der Bar auftaucht, die vorgibt blind zu sein, sich offenbar an keine Details aus ihrem Leben erinnern kann und eine panische Angst vor Bahnsteigen hat, wird er von ihr eingeholt.

Guido Gin Koster, geboren 1962 in Trier, aufgewachsen in Luxemburg, Frankreich und Deutschland. Lebt seit 1987 in Berlin und schreibt seit 1988 Theaterstücke, Hörspiele, Drehbücher und Prosatexte. Mehrere Auszeichnungen, darunter „Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker“ (1996).

 
Zur Startseite