| Autorin: |
Patricia Josefine Marchart
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| Regie: |
Katharina Weiß
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| Musik: |
Carlo Pelikan
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| Produktion: |
ORF 2010
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| Mit: |
Michael König (Dr. Edmund Wolkenstein)
Angela Schneider (Cäcilia Neumann)
Markus Hering (Freund Bert)
Peter Strauss (Gustav Wankmüller)
Michou Friesz (Jenny Riemenschneider)
Brigitte Karner (Xenia von Rauhenstein)
Bibiana Zeller (Mama Linhardt)
Martin Schwab (Toni Fletscher)
Joseph Lorenz (Herrmann Miesenbart)
Peter Simonischek (Mag. Hochmuth)
Peter Uray (Kaspar Linhardt)
Betty Semper (Fitnesstrainerin Lucy)
Chris Pichler (Viola Linhardt)
Musiker: Walther Soyka (Ziehharmonika)
Mog Modovski (Rap) |
| Inhalt: |
In
Österreich sind derzeit etwa 300.000 Arbeitssuchende ohne Job, das
entspricht einer Arbeitslosenquote von mehr als sechs Prozent. Viele
wenden sich hilfesuchend ans AMS, werden geschult, eingeschult und
umgeschult. Dort treffen sie auf Viola Linhart, eine kühle Blonde, die
Arbeitslose für asozial hält, sich aber nicht ungern an deren
Lebensgeschichten ergötzt.
Es treten auf: Ein Profifußballer,
der nur mehr auf einem Bein steht, eine schießwütige und deshalb
ehemalige Polizistin und ein Hedgefondsmanager, der von der
Notstandshilfe lebt. Und Frau Linhart hat durchaus einiges anzubieten.
Gesucht werden etwa: Begräbnisredner. Ein makelloser Job für
Redegewandte, schwarzer Mercedes-Dienstwagen inklusive. Weiters im
Angebot: Ein Druidenseminar in Norwegen, eine Trainerausbildung, damit
noch mehr Trainer Heere von Trainern ausbilden können. Arbeitslose, das
wissen Frau Linhart und das AMS, sind das Potenzial der Zukunft.
Die
oberösterreichische Autorin und Filmemacherin Patricia Josefine
Marchart hat in ihrem Stück ein bizarres Szenario entworfen. Das AMS
als Tollhaus, in dem niemand daran denkt, auf Arbeitslosigkeit mit
Depressionen zu reagieren. |
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