von Eva Brunner
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| Regie: |
Fritz Zaugg |
| Musik: |
Risch Biert |
| Produktion: |
DRS 2007 |
| Länge: |
51 Min. |
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| Mit: |
Desirée Meiser (Erzählerin)
André Jung (Erich Binder,
Bankier)
Chris Pichler (Aida, Frau des Bankiers)

Bild: rbb/Hanna Lippmann
Lucy Betulius (Julia,
Stieftochter)
Fritz Lichtenhahn (Welti, Verwaltungsratspräsident)
Horst
Warning (Vermeille, Kunsthistoriker und Verwaltungsrat)
Fabian Krüger
(Wehrle, Vizedirektor)
Siggi Schwientek (Koller, Kassierer)
Hanspeter
Müller-Drossaart (Erster Revisor)
Gilles Tschudi (Merian, zweiter Revisor)
u.a.
in einem kabarettistischen Auftritt: Emil
Elemente mit
präpariertem Klavier: Christoph Stiefel
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| Inhalt: |
ACHTUNG! Die folgende Geschichte ist wahr und nicht erfunden.
Ernst Brunner, ein illustrer Luzerner Bankier, Mäzen und mit Leidenschaft
den schönen Künsten zugetan, war über Jahre das personifizierte Zentrum der
besseren Luzerner Gesellschaft. Wer sich zum Umfeld des Bankiers zählen durfte,
hatte den Eintritt in die Glamour-Welt aus Politik, Wirtschaft und Kunst
geschafft. Die legendären gesellschaftlichen Anlässe im Schloss des Bankiers
schrieben Luzerner Geschichte.
Der Bankier, der lieber Pianist geworden
wäre und sich selber als Begründer der Luzerner Musikfestwochen bezeichnete, war
aber auch Geschäftsmann. Das Konglomerat diverser Firmen, die er aufgebaut
hatte, war derart verwinkelt und verschachtelt, dass außer Ernst Brunner selbst
niemand den Durchblick hatte. Irgendwann aber begannen die Dinge aus dem Ruder
zu laufen. Nach einem rauschenden Fest nimmt sich der Bankier im Dezember 1970
überraschend das Leben.
Das noble Imperium bricht zusammen wie ein
Kartenhaus. Aber nicht nur der Bankier stürzt in den Abgrund, auch der
Verwaltungsratspräsident der Bank, der als Geheimdienst- Offizier den Krieg in
Italien abgekürzt hatte, sieht für sich keinen Ausweg mehr.
Jahrzehnte
später beginnt sich die Stieftochter des Bankiers, die Autorin und Fotografin
Eva Brunner, mit ihrer Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Ein
dokumentarisches Hörspiel über Aufstieg und Fall eines hoch angesehenen
Schweizer Bankiers entsteht. Ein Stück das zeigt, dass die Wirklichkeit sich
gelegentlich gebärdet als folgte sie einem schlechten Drehbuch für eine noch
schlechtere Soap. |
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