| Copy / Right |
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Autor: |
Steffen Irlinger |
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Produktion: |
WDR 2008 |
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Regie: |
Thomas Wolfertz |
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Länge: |
53 Min. |
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Mitwirkende: |
Richy Müller, Markus Scheumann, Reiner Schöne und Jürgen Thormann |
Inhalt: |
Nehmen wir an, wir befinden uns in naher Zukunft. Nehmen wir weiterhin an, es
gab einen großen Sündenfall und nichts ist mehr so wie es einmal war in der
Welt. Nehmen wir dann an, ein Datendetektiv versucht herauszufinden, was
eigentlich schief gelaufen ist vor dem großen unbenannten Sündenfall. Er
erstellt eine komplizierte Zeitlinienrekonstruktionsmaschine oder eine andere
wahnsinnig komplizierte Gerätschaft und stößt dabei auf einen Knotenpunkt, an
dem sich all die komplizierten Ereignislinien und gespeicherten Erzählungen
exemplarisch verbinden. Er stößt auf eine Geschichte, die sich kurz vor der
Jahrtausendwende tatsächlich zugetragen hat. In der sogenannten richtigen Welt.
Es ist eine uralte, fast archaische Geschichte, in der eine Handvoll sonischer
Untergrundkämpfer einem multinationalen Geschäftskonglomerat so lange
erbitterten Widerstand leisten, bis das Konglomerat von seinen finsteren
Machenschaften ablässt. Aber das ist noch nicht ganz das Ende der Geschichte ...
Unser Datendetektiv ist also auf der Suche nach der Wahrheit, wie das Detektive
nun mal so zu tun pflegen. Er sucht eine Wahrheit und findet viele, wie sich das
für eine anständige Wahrheit nun mal gehört.
"Copy/Right" ist das
akustische Endprodukt all dieser Annahmen, Vermutungen und Wahrheiten. Das Stück
wurde gefördert mit einem Stipendium der Filmstiftung
Nordrhein-Westfalen.
Steffen Irlinger, geboren 1967 in Eberbach, lebt in
Köln. Er ist Autor, DJ und Music Supervisor für Film und Hörfunk und Mitglied
der Avant-Pop Formation "Donna Regina". |
Bemerkungen: |
Irgendwie wäre der reale Hintergrund auf dem die
Geschichte fußt durchaus interessant genug, um darüber ein
sehr gutes Hörspiel zu machen. Aus irgendeinem, mir unerfindlichen
Grund, packt Steffen Irlinger den Plot aber in eine Science-Fiction-
bzw. Detektiv-Geschichte, die dem Thema und dem Unterhaltungswert nicht
wirklich hilft, viel mehr wird die Story etwas mit
Belanglosem übertüncht.
Witzig ist eigentlich nur, dass dem Autor das offenbar aufgefallen ist,
denn er lässt seinen Erzähler zu einem recht frühen
Zeitpunkt den Sinn hinterfragen. Während dieser jedoch irgendwann
die Sinnhaftigkeit erkennt, blieb dieser mir zumindest zu großen
Teilen verschlossen.
Das ist letztlich etwas schade um die Geschichte und die sehr guten
Sprecher. Hier hätte man nicht nur mehr daraus machen können,
sondern müssen! |
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