| Corpus Stereo
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Autor: |
Edgar Lipki |
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Produktion: |
WDR 2009 |
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Regie: |
Edgar Lipki |
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Musik: |
Joker Nies und Ernst Gaida-Hartmann |
Mitwirkende: |
NN
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Inhalt: |
Eine Passionsgeschichte, ein Roadmovie, eine Amnesie:
eine Frau, allein auf dem Parkfeld, das Meer vor Augen, im
Zwiegespräch mit zwei sie lokalisierenden Computerstimmen. Ein
Unfall? Ein Trauma? Was? Dieses hier oder ein Anderes gestern? Ist es
passiert? Ein Test? Eine Simulation? Beta Version eines anonymen
Organismus? TRYING TO RECONNECT. Entlassen in den Livestream der
Wunden. DIES IST MEIN LEIB. Ersoffen im Strom der Bilder.
BZW. AUFERSTEHENUNG WEB 2.0. LIVE STREAMING: ich bin hier. ich sehe
mich. siehst du mich. siehst du, dass ich mich sehe. CYBER
RESURRECTION: schwach strahlend in den Pixeln des täglichen
Abendmahls. Wer sagt, dass es mich gibt? Scanned. Phone-tracked. Voice
guided. Meine Position jedenfalls erfolgt auf den Zentimeter genau. ich
bin da. Der Ort ist mit der Geschichte verschwunden.
Schnittstelle Mensch. Abtretung des Leibes an die Maschine. KANN ICH
SONST NOCH ETWAS FÜR SIE TUN? Die Stimmen der Apparate werden uns
begleiten. RELIGIOUS RADIO. LAST SUPPER. 24 STUNDEN. Die Zentrale ist
besetzt: ENTER YOUR DIRECTION.
Edgar Lipki, geboren 1957, ist Autor und Produzent von
Theaterstücken, Performances und Hörspielarbeiten. Zuletzt
produzierte er das Hörstück „Meyerfeldt
Wüsten“ (2007) für den WDR. Lipki lebt in Köln.
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Bemerkungen:
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"Corpus Stereo" ist weder so richtig Hörspiel,
noch sound story - zumindest nicht in dem Sinne, in dem man es
landläufig erwartet. Eine Komposition, ein Zusammenschnitt von
Sounds und Samples, verwoben zu einem knapp einstündigen
Klangteppich.
Hier dürften Freunde der Klangkunst eher auf ihre Kosten kommen, als Fans des erzählenden Hörspiels.
Dieses Hörstück entzieht sich - mangels Vergleichbarkeit - hier zumindest einer Wertung.
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