Das Flüsterzimmer
  Autor: Laura Feuerland
  Produktion: BR 2002
Regie: Bernhard Jugel
  Länge: 27 Min.

Mitwirkende:

Dominik Liesegang, Naemi Friedrich, Frederik Böhle, Horst Sachtleben, Rainer Buck, Franziska Stömmer, Burchard Dabinnus, u.a.

Inhalt:

Eva, ihr Bruder Robin und ihr gemeinsamer Freund Lukas gehen jeden Tag am Kiosk von Herrn Fortunat vorbei. Der erzählt nämlich gerne abenteuerliche Geschichten und spendiert auch mal Eis oder Kekse. Doch dann ist Herr Fortunat plötzlich verschwunden. Die Polizei hat ihn verhaftet er wird verdächtigt, mit Drogen zu handeln. Die Kinder sind empört. Sie sind felsenfest von der Unschuld ihres Freundes überzeugt.

Bei ihren Nachforschungen hilft ihnen Johannes Romanek, ein pensionierter Rechtsanwalt, der mit Herrn Fortunat gut bekannt ist. Gemeinsam finden sie heraus, dass ein gewisser Herr Lumpritz ihren Freund Fortunat aus seinem Kiosk rausekeln will, um das Grundstück mit dem Kiosk anschließend teuer zu verkaufen. Hat dieser Lumpritz ihrem Freund die Drogen untergeschoben? Wie sollen sie das der Polizei beweisen? Da fällt den Kindern ein Schulausflug auf die Rabenburg ein. Dort gibt es ein geheimnisvolles Zimmer, das man Flüsterzimmer nennt. Als er sich an das Flüsterzimmer erinnert, hat Robin plötzlich eine Idee...


Bemerkungen:

"Das Flüsterzimmer" ist ein netter Jugendkrimi, der eine recht schnörkellose Geschichte erzählt. Man kann schon an der Spieldauer sehen, dass den Hörer hier kein großartig ausgefeilter Plot erwarten kann. Es reicht immerhin, um noch ein kleines Lehrstück zum Thema Vorverurteilung einzubinden.

Art der Darstellung und Umsetzung ähneln den typischen Jugenddetektivabenteuern der achtziger Jahre.

Damit gelingt es ein kurzweiliges und durchaus hörenswertes Abenteuer zu erzählen, das zwar weniger nachhaltig in Erinnerung bleiben wird, aber immerhin für eine unterhaltsame halbe Radiostunde sorgen dürfte.
   
Meine Wertung: + + +
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