| Das Hörspiel von Monogpolis |
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Autor: |
Gisela Höhne und RambaZamba |
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Produktion: |
RBB 2006 |
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Realisation: |
Gabriele Bigott, Peter Avar, Anouschka Trocker |
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Länge: |
51 Min. |
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Mitwirkende: |
Rita Seresuß, Joachim Neumann, René Schappach, Patrizia Schulz, Moritz Höhne,
Nele Winkler u.a.

Ensembles-Mitglieder bei der Hörspielproduktion im rbb; Bild: rbb/Karoline Jameson-Green
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Inhalt: |
Alles beginnt damit, dass den Eltern ihre Kinder nicht mehr gefallen. Also
werden sie umgetauscht, im Wartezimmer bei Gott. Allerdings nimmt dann Dr.
Teufel die Geschäfte in die Hand - und schon entsteht Mongopolis, Stadt und
Planet der perfekten Menschen. Die MacherInnen und SprecherInnen dieses
Hörspiels sind geistig behindert, viele von ihnen mit "Down Syndrom", ihr
Sprachvermögen ist sehr unterschiedlich, aber alle sind außergewöhnliche
SchauspielerInnen, und das beweisen sie auch in ihrer ersten Hörspielarbeit. Die
"Unperfekten" erzählen darin von einer Welt, in der nur noch "Perfekte" einen
Platz haben sollen. Sie spielen mit Leib und Seele, es geht ihnen um alles, es
geht um sie selbst. |
Bemerkungen: |
Eine Geschichte, die nicht nur von, sondern auch aus
der Sicht von Menschen mit Behinderungen erzählt wird. Das bringt
einige interessante Aspekte und Blickwinkel, die anderen ansonsten
verschlossen bleiben. Ein kleiner Beitrag, der Verständnis
schaffen kann und insofern eine absolute Empfehlung wert ist.
Die Darstellung ist natürlich anders, und man muss gängige
Hörgewohnheiten schon mal pausieren lassen, um auch Gefallen an
diesem Stück finden zu können.
Insofern darf man hier ein ungewöhnliches, aber sehr erhellendes Hörspiel erwarten. |
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