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Das kleine Gespenst |
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Autor: |
Otfried Preußler |
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Produktion: |
WDR 2008 |
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Regie: |
Annette Kurth |
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Bearbeitung: |
Ingeborg Tröndler |
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Länge: |
124 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzählerin: Fritzi Haberlandt
Das kleine Gespenst: Jens Wawrczeck
Uhu Schuhu: Friedhelm Ptok
Herbert: Luca Kemmer
Günter: Max von der Groeben
Jutta: Carolina Kertz
Kriminaloberwachtmeister Holzinger: Lutz Reichert
Bürgermeister: Horst Mendroch
Leiter der Polizei: Bernd Kuschmann
Heinz Baumeister, Traugott Buhre, Marietta Bürger, Gregor
Höppner, Walter Gontermann, Luzie Kurth, Sybille Jacqueline
Schedwill, Josef Tratnik |
Inhalt: |
Das
kleine
Gespenst haust seit Jahrhunderten auf der Burg Eulenstein. Es wird um
Punkt Mitternacht von der Rathausuhr geweckt und darf auch nur dann
herumspuken. Dabei lässt es Ritterrüstungen tanzen,
ärgert Trunkenbolde oder erzählt seinem Freund dem
Uhu Schuhu
Geschichten. Neugierig fragt sich das Gespenst, wie die Welt wohl
tagsüber aussehen mag. Zu seinem größten
Erstaunen wird
seine Frage recht bald beantwortet, und daraus ergeben sich allerhand
aufregende Verwicklungen.
Otfried
Preußler, der 2003 seinen 80. Geburtstag feierte, stammt aus
Reichenberg in Böhmen. Nach dem Krieg und fünf Jahren
in
sowjetischer Gefangenschaft kam er nach Oberbayern. Sich selbst mit
Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeichnend, gilt er heute
als
einer der namhaftesten und erfolgreichsten Autoren Deutschlands.
Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen
eine
Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und
liegen
in zahlreichen Übersetzungen vor. Seine
Bühnenstücke
zählen zu den meistgespielten Werken des
zeitgenössischen
Kindertheaters.
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Bemerkungen:
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Neuvertonungen
der Stoffe von Otfried Preußler sind derzeit groß
in Mode
und so widmete sich der WDR auch dem kleinen Gespenst. Die Geschichte
ist natürlich an sich sehr originell, aber die Frage
bleibt,
ob der Aufwand lohnt, die x-te Vertonung des Stoffes zu produzieren.
Diese Frage kann nur mit einem klaren Jein beantwortet werden. Die
Geschichte selbst wurde von der Art, wie das Skript beschaffen ist,
schon des Öfteren in vergleichbarer Qualität
vorgelegt.
Eher liegt hier das Besondere in der Umsetzung. Allein die Besetzung
ist es schon wert, diese Produktion anderen Umsetzungen den Vorrang zu
geben. Mit Jens Wawrczeck hat man einen idealen Sprecher für
die
Titelrolle gefunden. Aber auch ansonsten geben sich hier exzelllente
Sprecher die Klinke in die Hand. Etwas enttäuscht war ich nur
von
den Kinderstimmen, da gab es doch ein paar wenig gelungene Passagen.
Die musikalische Gestaltung, insbesondere was die Gesangseinlagen
betrifft, dürfte auch nicht jedem auf Anhieb gefallen. Es
passt
thematisch, aber nicht alles ist wirklich ohrwurmtauglich.
Ansonsten gibt es an dieser Produktion kaum etwas auszusetzen. Eine
gelungene Umsetzung, die sich insbesondere durch das weitestgehend
erstklassige Sprecherensemble hervorhebt. |
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