| Das Märchen von der Wiedervereinigung noch einmal im O-Ton erzählt von Konrad Adenauer von Marianne Weil Regie: Marianne Weil und Renate Heitzmann Mit Elke Heidenreich DLR Berlin / Radio Bremen 1999 54 Min. Wie in einem richtigen Märchen hat die Geschichte von der deutschen Wiedervereinigung nach vielen, vielen Jahren ein glückliches Ende gefunden. Sie gehört zu den Gründungsmythen der Bundesrepublik. Marianne Weil hatte sich zu den Quellen begeben und dem Erfinder dieses Märchens stundenlang zugehört: wie er die angriffslustigen Russen schildert, die Brüder und Schwestern in der Zone tröstet, über die Lehren der Geschichte nachdenkt und über die Dummheit der Menschen seufzt. Aus den zahllosen Adenauer-Reden rekonstruierte sie, mit Hilfe von Elke Heidenreich als ironischer Kommentatorin, den Urtext seiner Version von der Wiedervereinigung, so entstand ein politisches O-Ton-Märchen: absolut authentisch und absolut fantastisch. Marianne Weil, 1947 in Darmstadt geboren, lebt seit 1969 in Berlin. Autorin zahlreicher Dokumentationen und O-Ton-Hörspielen, die sich mit der deutschen Nachkriegsgeschichte beschäftigen, u.a. „So klang der kalte Krieg“ (1993-96) und „Dem (d)eutschen (V)olke“ (1995, „Lautsprecher-Preis“ auf der “Woche des Hörspiels“), „DDR: Innen und Außen“ (2002), „Die halbe Welt im halben Deutschland“ (2003). „Der Hund war nicht geplant“ (2006), „Vier Hörstücke zum Tag der Deutschen Einheit“ (2008). |
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