Das Urner Krippenspiel

von Heinrich Danioth

Radiofassung und Redaktion: Hans Haeser
DRS 1945
71 Min.


Mit:
Gottvater: Arnold Remigi Fluri
Teufel: Rudolf Walker
Engel: Ruth Thurneysen
Joder, der Wegknecht: Tony Huber
Zänzi, seine Frau: Graziella Gisler
Flüchtling Josef: Eugen Aberer
Flüchtling Maria: Beatrix Schwabe
Musik: Franz Xaver Jans

Diese Radioproduktion ist eine Rarität: Entstanden im letzten Kriegsjahr aus der Feder eines Malers für eine Marionettenbühne. Teufel und Herrgott kämpfen darin um die Seele eines Menschen, des Wegknechtes Joder, der in seiner Unzufriedenheit den Lockungen des Bösen nur zu gerne nachzugeben bereit ist. Letztlich aber siegt das Gute über des Teufels List.

Die bekanntesten Werke des Urner Malers und Zeichners Heinrich Danioth (1896 - 1953) sind das Wandbild «Föhnwand» im Wartesaal des Flüeler SBB-Bahnhofes, das Felswandbild über der Teufelsbrücke bei Andermatt sowie in Altdorf die Wandbilder am Tellspielhaus und an der Fassade Lehnplatz. Als «Berufssatiriker», wie er sich selber nannte, zeichnete und illustrierte er unter anderen während 15 Jahren für den «Nebelspalter», er schuf Plakate, Glasmalereien und Tafelbilder und arbeitete als Theatermaler. Daneben war er auch schriftstellerisch tätig. Neben ausführlichen Tagebüchern verfasste er Schnitzelbänke für die Fasnacht und satirische Verse; sein bekanntestes Werk als Dichter ist das «Urner Krippenspiel».







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