Das Waldhaus
  Autor: Jacob und Wilhelm Grimm
  Produktion: Rundfunk der DDR 1990
  Regie: Eveline Fuhrmeister
Musik: Siegfried Orawetz
Bearbeitung: Katrin Lange
  Länge: 20 Min.

Mitwirkende:

Holzfäller - Roland Knappe
Älteste Tochter - Andrea Solter
Mittlere Tochter - Franziska Kleinert
Jüngste Tochter - Catherine Stoyan
Mann - Martin Seifert
Erzählerin - Heidrun Perdelwitz

Inhalt:

Ein armer Holzhauer trägt seiner Frau auf, als er zur Arbeit geht, ihm von der ältesten Tochter Mittagessen bringen zu lassen. Als sie verschwunden bleibt, lässt er am nächsten Tag die Zweite und dann die Jüngste schicken. Beim ersten Mal streut er Hirsekörner als Wegmarkierung aus, beim zweiten Mal Linsen und dann Erbsen. Aber alle Töchter verirren sich im Wald, weil die Vögel die Körner aufpicken. Jede bittet bei einem alten Mann in einem Waldhaus um Unterkunft. Der fragt erst seine Tiere, ein Hühnchen, ein Hähnchen und eine Kuh, und lässt die Tochter Essen kochen. Die beiden Älteren essen mit ihm und wollen dann schlafen. Die Tiere beklagen die Vernachlässigung. Der Alte schickt sie in eine Schlafkammer. Als er sie schlafend findet, lässt er sie durch eine Falltür in den Keller sinken. Nur die Jüngste versorgt auch die Tiere. Am nächsten Morgen erwacht sie in einem Schloss mit drei Dienern und einem Königssohn, die sie von einer Verwünschung erlöst hat. Sie heiraten, und die älteren Töchter werden zur Besserung als Mägde zu einem Köhler geschickt.





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