| Das Zeichen des Widders |
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Autor: |
Fred Vargas |
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Produktion: |
WDR 2008 |
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Regie: |
Frank Erich Hübner |
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Musik: |
Ralf Haarmann |
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Länge: |
54 Min. |
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Mitwirkende: |
Volker Risch, Christian Brückner, Daniel Wiemann, Camilla Renschke, Horst
Mendroch, Fabian Sattler, Alexander Wipprecht, Florian von Manteuffel, Matthias
Ponnier, Dustin Semmelrogge, Axel Heffner, Volker Niederfahrenhorst, Gabriele
Schulze
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Inhalt: |
Grégoire und Vincent, zwei junge Taschengauner aus der Banlieue, gehen
regelmäßig auf Rollerskates in Paris auf Diebestour. Eines Tages gelingt
unverhofft der große Coup. Im Rucksack eines alten Mannes finden sie eine
Riesensumme Geld und merkwürdige Utensilien, die auf schwarze Magie deuten. Noch
am gleichen Abend wird Vincent mit vier Messerstichen umgebracht. Ohne sich zu
erkennen zu geben, alarmiert Grégoire die Polizei. Neben den tödlichen
Bauchstichen stellt Kommissar Adamsberg eigenartige frische Tätowierungen auf
dem linken Oberschenkel fest. Sollte der Serienmörder Bélier sein viertes Opfer
gefunden haben?
Fred Vargas, geboren 1958, Mutter eines Sohnes und
Archäologin im Hauptberuf, ist die bedeutendste französische Kriminalautorin.
Sie wird in über 30 Sprachen übersetzt und erhielt 2004 den Deutschen Krimi
Preis. Die Schriftstellerin, die ihre erfolgreichen Krimis fast ausschließlich
im Urlaub schreibt, lebt in Paris.
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| Bemerkungen: |
Die Krimis von Fred Vargas um Kommissar Adamsberg
umweht immer etwas Besonderes. Das Gespür des Protagonisten, der
mehr wittert als weiß, sowie das gelungene Flair der Geschichte
an sich, konnte mich schon mehrfach begeistern. Zuletzt bei "Die dritte
Jungfrau", einem der besten Hörspiele im Erscheinungsjahr.
Nun legt man beim WDR und DAV "Das Zeichen des Widders" vor. Auch hier
trägt Geschichte und Umsetzung das besondere Flair in sich, auch
hier agiert Adamsberg auf die gewohnt ungewohnte Weise und auch hier
kommt natürlich alles zu einem guten Ende.
Dennoch so ganz reicht die Geschichte an die Vorgängerkrimis nicht
heran. Etwas zu gerade verläuft der Plot, etwas zu einfach greifen
die Verzahnungen der Geschichte ineinander. Das mag der kurzen
Spielzeit geschuldet sein, zieht aber ein wenig die Geschichte nach
unten.
Dafür gibt es bei den Sprechern und technischer Realisation nichts
zu meckern, sondern nur zu loben. Man hat hier eine extrem gut
agierende Riege zusammengestellt, die in jeder Hinsicht zu
überzeugen weiß. Auch wenn man sich an Christian
Brückner - bzw. an dessen dargestelltem Charakter - etwas satt
gehört hat - kann man letztlich auch vor dieser Leistung nur den
Hut ziehen.
Die Umsetzung weiß aufgrund der wunderbar passenden
Atmosphäre zu überzeugen. Hier liegt viel an den schönen
und passenden Musikstücken von Ralf Haarmann, die sehr gut
Handlung und Rahmen zu unterstützen wissen.
Ein guter Vargas-Krimi, der allerdings nicht ganz an die gewohnte
Klasse heranreichen kann. Insbesondere die zu leichtgängige
Geschichte sorgt dafür, dass die Wertung nicht höher
ausgefallen ist.
Meine
Wertung: +
+ + |
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