| Der adlige
Junggeselle |
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Autor: |
Arthur Conan Doyle |
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Produktion: |
SWR / mdr / rbb 2004 |
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Regie:
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Stefan Hilsbecher |
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Dauer: |
50 Min. |
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Mitwirkende: |
Mit:
Walter Renneisen (Sherlock Holmes), Peter Fitz (Dr. Watson), Peter
Fricke (Lord St. Simon), Gerd Andresen (Lestrade), Hans-Peter Korff
(Mr. Moulton), Irina Wanka (Mrs. Moulton) |
Inhalt: |
In «Der adlige Junggeselle»
verschwindet eine Braut kurz nach der Trauung. Was ist der Grund? Liegt
es an der beträchtlichen Mitgift? Oder hat die
eifersüchtige Ex-Freundin des Bräutigams die Hand im
Spiel? Während sich Inspektor Lestrade von Scotland Yard in
unwichtigen Details verliert, hat Holmes den Fall bereits nach kurzer
Zeit gelöst und lädt alle Beteiligten zu einem
üppigen Mahl in die Bakerstreet ein, wo er genussvoll die
Lösung präsentiert.
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Bemerkungen: |
"Der adelige
Junggeselle" ist eine sehr statische Sherlock-Holmes-Folge, in der der
Protagonist nur aufgrund seiner Denkarbeit den Fall lösen kann.
Die Rückschlüsse sind dabei zwar durchaus
beeindruckend, allerdings beschränkt sich der
Unterhaltungswert auch ausschließlich darauf. Richtig lebendig
wird die Folge zu keiner Zeit.
In der Besetzung begegnet man vielen großen Namen, die auch,
für sich genommen, alle eine glaubhafte Leistung erbringen. Dem
Unterhaltungswert hätte allerdings ein wenig mehr Feuer hier und
da gut getan.
Obwohl seine Leistung stimmt, hat mir die Besetzung von Hans-Peter
Korff als Mr. Moulton überhaupt nicht zugesagt. Er wirkt - gerade
im Verhältnis zu Irina Wanka - viel zu alt, um die Rolle des
Verlobten glaubhaft zu verkörpern.
Die Umsetzung ist, wie die dieser gesamte Reihe eher ruhig und
zurückhaltend. Das passt zwar grundsätzlich ganz gut zu
diesen Erzählungen, ist aber gerade in diesem Fall, wo die
Geschichte schon etwas handlungsarm ist, zu langweilig.
Somit kann ich diese Sherlock-Holmes-Folge nur den eingefleischten Fans
des Detekttivs empfehlen. Sie ist zwar in sich größtenteils
stimmig, es mangelt aber einfach am Unterhaltungswert. Inhalt und
Umsetzung sind einfach eine Spur zu spröde.
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