| Der Drache mit den veilchenblauen Augen Ein Märchen nach dem gleichnamigen Kinderbuch Von Gert Prokop Regie: Renate Thormelen Rundfunk der DDR 1976 45 Min. NN Die Dracheneltern, die in einer Höhle am Fuße der Siebenberge leben, sind in großer Sorge. Eines der vier Eier, die sie gerade ausbrüten, riecht kein bisschen nach Pech und Schwefel, wie es sich für ein ordentliches Drachenei gehört. Aber was da nach einer Ewigkeit endlich ausschlüpft, übertrifft alle Befürchtungen. Nur einen einzigen Kopf hat das Junge, das ist schon Drachenschande genug. Nun sind seine Augen auch noch veilchenblau! Der siebenköpfige Drachenvater wütet. Da flieht der kleine Pirniplix in die weite Welt. Es ist schwer für ihn, Freunde zu finden, denn Drachen sind gemeinhin als gefährliche Scheusale bekannt. Die Fliege überwindet ihre Angst. Und Konrad ist froh, endlich einen Drachen zu haben, der nicht nur ohne Wind in die Lüfte steigen kann, sondern ihm und seiner Großmutter im Winter sogar das Haus wärmt. Pirniplix hingegen lernt bei dem Jungen lesen, schreiben und rechnen. War es vielleicht gar kein Traum, dass lange Zeit nachdem Pirniplix weg musste, eine Fliege auf Konrads Kopfkissen saß und dem Knaben Grüße vom neuen Oberdrachen Piriplix ins Ohr flüsterte? |
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