| Der Durchbruch Von Bruno Gluchowski Regie Eduard Hermann NWDR 1954 72 Min. Mit Kaspar Brüninghaus, Käte Kortenkamp, Hanns Ernst Jäger, Margot Ziegler u. v. a. Im März 1906 sterben 1125 Bergleute bei einem Grubenunglück in Frankreich. Im Februar 1925 sind 225 Tote bei einem Unglück auf der Zeche „Minister Stein“ zu beklagen. Der Dortmunder Schriftsteller Bruno Gluchowski, der seit 1922 selbst unter Tage arbeitete, nahm diese beiden Katastrophen zum Anlass für seine Arbeit. Es entstanden daraus eine Erzählung, ein Roman und ein Theaterstück, das 1954 als Hörspiel vom WDR urgesendet wurde. In der Sendung stellte sich eine so dichte und beklemmende Atmosphäre ein, dass viele Hörer die Handlung des Stückes für echt hielten. Eine Privatkopie der Ursendung fand sich im Besitz des Sohnes von Gluchowski. Sie wurde im Tontrickstudio des WDR aufbereitet. Bruno Gluchowski (1900-1985) arbeitete als junger Mann im Bergbau und nahm 1922 aktiv an der Niederschlagung des Kapp-Putsches teil. Wegen seiner Mitgliedschaft im Bund Proletarisch-Revolutionärer Schriftsteller erhielt er unter den Nationalsozialisten Schreibverbot. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er wieder unter Tage, dann bis zu seiner Pensionierung als Sozialangestellter einer Zeche. Bruno Gluchowski war eine der führenden Persönlichkeiten in der Dortmunder „Gruppe 61“. |
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