Der Garten der Kaiserin

von Madeleine Giese

Regie: Harald Krewer
Ton: Helga Ruben u. Ingo Siegrist
SR 2009
ca. 50 Min


„Eine Kaiserin kann machen, was sie will. Niemand hat ihr etwas zu sagen. Und niemals macht sie sich ihr Haar selber. Sie hat auch 365 Friseure“ schwärmt Ilse ihrer achtjährigen Tochter Katja vor. Ilse ist eine arbeitslose, allein erziehende Friseuse, die ein neues Auskommen in Kaiserslautern, „der Stadt der Kaiser“ sucht. Doch je mehr Katja von ihrer Mutter „ent-täuscht“ wird, desto mehr entwickelt sich die phantastische Kaiserin und deren Palastgarten zum Gegenbild der Erwachsenenwelt, die Kaiserin steht für Unabhängigkeit, Wahrhaftigkeit und Macht - das schließt die Anwendung von Gewalt nicht aus.


Madeleine Giese, geboren 1960 in Lebach/Saar. Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Saarbrücken. 1982-2001 diverse Schauspiel-Engagements in Süddeutschland, seit 2002 freiberuflich. Seit 1987 Textbeiträge für Kabarett, Rundfunk und Theater, vor allem aber Kriminalromane. 2008 erschien ihr vierter Roman „Der kleine Tod“. Für den SR schrieb sie den ARD-Radio Tatort „Kein Feuer so heiß“ (09).
 

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