Der Geltstag 
von Jeremias Gotthelf

Radiobearbeitung: Theres Stalder
Regie: Hans Gaugler und Rudolf Staler
DRS 1979
8 Episoden á ca.60 Minuten


Mit:
Erzähler (berndeutsch): Hannes Dähler
Leserin: Susanna Enz
Leser: Rudolf Stalder
Eisi: Susi Aeberhard
Steffen: Hans Heinz Moser
Rechtsfreund: Paul-Felix Binz
Gotte: Gertrud Demenga
Götti: Paul Hofmann
in weiteren Rollen:
Madeleine Liechti, Christine Kohler, Franz Mumenthaler, Peter Eichenberger, Hans Jakob, Alexander Marti, Fred Rauch, Kurt Zahm, Werner Kunz, Hans Wittwer, Christine Melcher, Iris Zehnder, Hans Rudolf Günther, Peter Burkhardt, Margrith Amiet, Heidi Hofer, Theres Stalder, Walter Eschler, Ernst Mischler, Paul Born, Urs Hofer, Elisabeth Müller-Hirsch, Kathrin Mumprecht, Elisabeth Schmidt


Dieses Spätwerk von Gotthelf (1845/46) über die beiden Wirtsleute Eisi und Steffen gehört nicht zu seinen berühmten Büchern, ist aber wohl sein aktuellstes.

Adolf Muschg fasst es in folgende Worte: «Der Geltstag» ist künstlerisch und gedanklich in keiner Zeit veraltet, sondern hat die unverwelkliche Aktualität der grossen Dichtung bewahrt. Gotthelf lässt rund um die «Gnepfi» alle Zeitlaster zu ihrem Totentanz antreten: die Verlotterung des Rechtsbewusstseins, die Sucht nach Geld und Besitz, das Treiben der Wucherer und Juristen, die Untergrabung des Familiensinns und der Kindererziehung. So ist das Wirtshaus «Zur Gnepfi» Sinnbild eines politischen und geistigen Zustandes.»
Untertitel der ersten Folge: «Wer begraben worden und wie derselbe seinerzeit zu einer Frau gekommen»


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