| Der Hund, der Herr Bozzi hieß Von Stefan Bekeffy Funkbearbeitung: Kurt Kusenberg Regie: Hanns Korngiebel Musik: Friedrich Scholz RIAS Berlin 1960 84 Min. Mit Walter Süssenguth, Horst Bollmann, Ursula Heyer u.v.a. Es war einmal ein böser geiziger Anwalt namens Bozzi. Ihm gehörte ein Mietshaus im italienischen Einwandererviertel von New York. Bozzi war so geizig, dass er sogar den Wachhund sparte und seinen Gehilfen Bruno hinter der Tür bellen ließ. Seine Mieter zitterten vor ihm und schickten so manchen Stoßseufzer gen Himmel. Eines Tages ist der Anwalt verschwunden. Zur gleichen Zeit taucht dieser hässliche Hund auf. Keiner mag ihn. Nur der kleine Filippo hat ihn lieb und spielt mit ihm, auch wenn der Hund sich manchmal wirklich merkwürdig verhält. Stefan Bekeffy alias István Békeffy (1901-1977), österreichisch-ungarischer Autor. Schrieb zahlreiche Drehbücher, zum Beispiel "Dr. med. Hiob Prätorius" (1964) oder "Adrian der Tulpendieb" (1965). "Der Hund, der Herr Bozzi hieß" war mit Peter Ustinov in der Hauptrolle 1957 ein großer Kinoerfolg. Bemerkungen: Mit "Der Hund, der Herr Bozzi hieß" hat RIAS Berlin einen sehr typischen, aber auch erfolgreichen Filmkommödienstoff als Hörspiel vorgelegt. Im Mittelpunkt steht der fiese Anwalt und Verwalter Bozzi, der seinen Mitmenschen nur Übles zufügt, bis er eines Tages verflucht wird. Er muss als hässlicher Hund leben und wird erst erlöst, wenn er einen Menschen findet, der ihn aus ganzem Herzen liebt. Hinter die Verwandlung kommt allerdings sein Gehilfe Bruno, der die Chance ergreift und das Unrecht, das Bozzi verursacht hat, wettzumachen beginnt. Wie zu erwarten, fügt sich am Ende alles zum Guten und Bozzi kehrt geläutert ins menschlische Leben zurück. Eine recht einfach gestrickte Geschichte, die mit einer originellen Grundidee und einem sehr lebendigen Dialogspiel unterhalten kann. Langeweile gibt es - trotz der langen Spielzeit - nie. Meine Wertung: + + + |
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