| Der Schimmelreiter Nach der gleichnamigen Novelle von Theodor Storm Dort, wo heute Windenergieräder Schatten in die Landschaft werfen, siedelte Theodor Storm im 18. Jahrhundert eine Novelle zwischen heidnischem Aberglauben, gesellschaftlichen Machtspielen, Naturgewalt und dessen Bändigung, seinen „Schimmelreiter" an. Ein „gespenstischer Reiter" erscheint in dieser berühmten Novelle den Einwohnern und Reisenden Nordfrieslands. Ein Zeichen für Gefahr, für drohendes Unheil, munkelt man – ein Zeichen für Gottversuchen. Hauke Haien und Ole Peters sind Gegenspieler und buhlen um das einflussreiche Amt des Deichgrafen, das nach der Tradition „natürlich" nur dem reichsten Grundbesitzer zusteht, keinem Emporkömmling. Hauke Haien gelingt es mit Hilfe seiner zukünftigen Frau, dieses Amt zu erlangen. Von nun an ist er zu erleben in der Rolle eines visionären, ambivalent-heroischen Mannes, einzig seinen innovativen Ideen verpflichtet. Sein Widerpart, Ole, ist geleitet von tradierten Standesinteressen und weiß damit das Volk auf seiner Seite. Mit: Michael Schweighöfer, Dagmar Manzel, Stefan Lisewski, Günter Zschäkel, Herbert Olschok u.v.a. Regie: Werner Buhss Rundfunk der DDR 1985 95 Min. |
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