| Der Tod ist kein Geschäft |
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Autor: |
Max Messer (Heiner
Müller) |
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Produktion: |
Rundfunk der DDR 1962
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Regie: |
Hans Knötzsch |
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Länge: |
43 Min. |
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Mitwirkende: |
Canetti
- Gerd Biewer
Spider - Harald Halgardt
Rix - Walter Jupé
Lester - Helmut Müller-Lankow
Rieger - Guido Matschek
Leo Sternberg - Paul Lewitt
Leutnant Brandon - Erik S. Klein
Captain - Walter Niklaus |
Inhalt: |
Zwei amerikanische Verbrechersyndikate
kämpfen um die Vormachtstellung in der
Vergnügungsindustrie in Las Vegas. Leutnant Brandon von der
Mordkommission gerät bei der Aufklärung der im
Verlaufe dieser
Auseinandersetzung verübten Morde zwischen die Fronten
korrupter Polizisten und Gangster.
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Bemerkungen:
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Unter dem Pseudonym "Max
Messer" hat sich Heiner Müller hier dem "hardboiled"-Genre
gewidmet und einen passenden Thriller erdacht. "Der Tod ist kein
Geschäft" ist ein Krimi, der viele bekannte Elemente enthält.
Der Mix daraus gelingt zwar nicht sonderlich originell, reicht aber
für eine solide Krimigeschichte.
Recht interessant ist da eher die Frage, wie die einzelnen Figuren
unter Druck agieren. Hier spielt Müller seine Stärke aus, in
dem er dies sehr anschaulich darstellt.
Die Inszenierung ist - dem Produktionsjahr entsprechend - eher
spartanisch und technisch sehr angestaubt. Man bemüht sich hier
mit dem Einbinden amerikanischer Barmusik, ein wenig Flair zu erzeugen,
bleibt aber dabei deutlich hinter vergleichbaren Formaten der
westdeutschen Sender zurück.
Deutlich überzeugender sind da die schauspielerischen Leistungen.
Hier schafft man mit einer guten und glaubwürdigen Besetzung
nachvollziehbare Typen, die die Geschichte lebendig machen.
Zwar kein Krimiknaller, aber doch immerhin ein interessantes
Figurenkabinett in einer zugegeben - recht klischeehaften Kulisse,
machen diese Produktion des Rundfunks der DDR aus dem Jahr 1962 zu
einer bedingten Hörempfehlung. |
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