Der Traum
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Autor: |
Agatha Christie |
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Produktion: |
SWR/MDR 2006 |
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Regie: |
Stefan Hilsbecher |
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Länge: |
54 Min. |
Mitwirkende: |
Hercule Poirot: Felix von Manteuffel
Erzähler: Friedhelm Ptok
Doktor Burton: Jürgen Holtz
Hugo Cornworthy: Martin Umbach
Dr. Stillingfleet: Peter Fricke
Inspector Barnett: Klaus Hemmerle
Mrs. Farley: Hedi Kriegeskotte
Joanna Farley: Annabelle Leip
Holmes, der Butler: Heinrich Giskes
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Inhalt: |
In einem alten Haus, das sich gegen das moderne London erfolgreich zur
Wehr setzt, lebt der kapriziöse Millionär Benedict Farley, berühmt und
berüchtigt für seine exzentrischen Eigenheiten. Wie auch sein Haus, ist
er ein Relikt einer früheren Zeit, die längst vergangen, aber irgendwie
immer noch am Leben ist. Jede Nacht hat er einen Traum von solcher
Intensität und Klarheit, dass er sich genötigt fühlt, Hercule Poirot zu
konsultieren. Denn es ist kein harmloses Traumgespinst, das am nächsten
Morgen einfach fortgewischt werden könnte, sondern die beunruhigende
Ankündigung eines Verbrechens. Doch Poirot ist kein Traumdeuter, und so
bleibt ihm nichts weiter übrig, als unverrichteter Dinge wieder
abzuziehen. Dennoch stimmte in diesem Haus etwas nicht, dessen ist sich
Poirot gewiss.
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Bemerkungen:
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Der "Krimi-Sommer" des Jahres 2006 erfüllte vielen
Hörern den Wunsch nach Krimis aus der Feder Agatha Christies. Ihre
beliebten Geschichten und Figuren tauchen im Hörspielbereich viel
zu selten auf. Immerhin acht Episoden nach Kurzgeschichten mit Hercule
Poirot bietet diese Reihe.
Diese haben allerdings nicht ganz das Format der großen Romane
und taugen eher als kleiner Krimihappen zwischendurch, der immer nur
kleinere Aspekte der kriminalistischen Glanzleistungen zeigen kann,
für die der belgische Detektiv berühmt ist.
Dadurch sind die Hinweise, die es braucht, um auf die Lösung zu
kommen, nicht so gut zu verstecken, und so fällt es dem Hörer
auch nicht allzu schwer, hier auf Augenhöhe mit Poirot zu bleiben.
Dazu könnte auch die Umsetzung etwas Tempo vertragen. Die ruhige
Atmosphäre, die insbesondere durch die ruhige Musik und die
getragene Erzählweise Friedhelm Ptoks bedingt ist, passt zwar
recht gut zum klassischen Krimigenre, zur eher "leichten" Figur des
Poirot, hätte es aber auch ein wenig mehr Esprit sein dürfen.
Insgesamt ordentliche Krimikost, die allerdings den hohen
Ansprüchen, die man gemeinhin an eine Geschichte von Agatha
Christie stellt, nicht ganz gerecht wird.
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