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Der zwiefache Mann Von Günter Kunert Regie: Waltraud Heise NDR 1989 46 Min. Mit Holger Hagen, Fritz Lichtenhahn, Heinz Werner Kraehkamp, Angelika Thomas, Heinz Schubert, Diether Krebs u.a. Der Autor greift ein unglaubliches Geschehnis auf, das sich im Jahr 1560 in einem südfranzösischen Dorf zutrug: Nach einem Streit mit seinem Vater hatte der junge Martin Guerre Frau und Kinder verlassen und war in den Krieg gezogen. Nach acht Jahren kehrte der bereits Totgeglaubte zurück und wurde freudig von seiner Familie wieder aufgenommen. Nach drei weiteren Jahren kommen Zweifel auf, ob er wirklich derjenige ist, der damals fortzog. Er wird angeklagt, ein Fremder zu sein, der sich ins warme Nest gesetzt hat. Nun ist sich selbst Martins Frau, die ihn am besten kennen müsste, nicht mehr sicher; sie ist Klägerin und Verteidigerin zugleich. Zwar wird der Mann freigesprochen, doch dann taucht ein zweiter Mann im Dorf auf, der behauptet, der wahre Martin Guerre zu sein ... Günter Kunert, 1929 in Berlin geboren, wurde 1979 aus der DDR ausgebürgert und siedelte nach Westdeutschland über. Zu seinem umfangreichen Œuvre gehören Lyrik, Romane, Erzählungen, Essays und zahlreiche Hörspiele. |
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