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Die Abenteuer des starken Wanja |
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Autor: |
Ingeborg Tröndle
nach Otfried Preußler |
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Produktion: |
WDR 1999 |
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Regie: |
Klaus-Dieter Pittrich |
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Musik: |
Stan Regal |
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Länge: |
191 Min. |
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Mitwirkende: |
Wanja: Andreas Pietschmann
Erzählerin: Rosemarie Fendel
sowie Kai Roloff, Torben Keßler, Karl Heinz Fiege, Rosaline
Renn, Ernst August Schepmann, Mike Hoffmann, Heinz Baumeister, Hajo
Förster, Claus Janzen, Henriette Thiemig, Heinz Walter, Walter
Spiske, Christa Strobel, , u. v. a.
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Inhalt: |
Im alten Russland zur Zeit der Zaren hat ein
Bauer drei
Söhne. Der jüngste, Wanja, packt eines Tages sieben
Säcke voll Sonnenblumenkerne und steigt damit hoch oben auf
den
Backofen, auf dem er sieben Jahre verbringt, ohne ein Wort zu sprechen.
Sieben Jahre lang sammelt Wanja Kräfte, bis er in die
weißen
Berge geht und in gefährlichen Abenteuern die Zarenkrone
gewinnen
will. Trotz aller guten und schrecklichen Erlebnisse bleibt Wanja der
gradlinige Bauernsohn und immer seinem Vorsatz treu: „Das
Herz
ist es, das den Zaren ausmacht!“
Otfried Preußler hat hier Märchen und Sagenmotive zu
einer
Erzählung von starker Bildkraft und sprachlicher
Schönheit
verarbeitet.
Otfried Preußler stammt aus Reichenberg in Böhmen.
Nach dem
Krieg und fünf Jahren in sowjetischer Gefangenschaft kam er
nach
Oberbayern. Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler
bezeichnend, gilt er heute als einer der namhaftesten und
erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und
Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von
über 40
Millionen Exemplaren erreicht und liegen in zahlreichen
Übersetzungen vor. Seine Bühnenstücke
zählen zu den
meistgespielten Werken des zeitgenössischen Kindertheaters.
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Bemerkungen:
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Die
Geschichte Otfried Preußlers, die dieser aus Elementen
russischer Vorlagen zusammengewebt hat, hat Ingeborg Tröndle
auf sehr angenehme Weise für den Funk bearbeitet. In
sechs Teilen darf man die Geschichte des einfachen Bauernsohnes Wanja,
der sieben Jahre still auf einem Ofen lag, um die Kraft zu sammeln, die
er für künftige Abenteuer braucht, miterleben.
Allein die ersten beiden Teile (bzw. die Inhalten der ersten CD) drehen
sich nur um diesen Zeitraum, in dem sich Wanja immer wieder gegen seine
Brüder durchsetzen muss, die ihm das faule Leben austreiben
wollen.
Ins wahre Abenteuerleben steigt man erst bei Folge drei - bzw. der
zweiten CD ein. Da gibt es dann aber allerhand zu erleben. Viele
kleinere, aber spannende Episoden sorgen für
abwechslungsreiche Unterhaltung.
Die Sprecher sind weitestgehend sehr gut besetzt. Insbesondere
Rosemarie Fendel als Erzählerin und Andreas Pietschmann als
Wanja liefern eine sehr, sehr gute Performance ab. Sie heben sich damit vom übrigen Set ab, das allerdings auch in der
einen oder anderen Nebenrolle ein wenig - für ein
Radiohörspiel etwas untypisch - schwächelt.
Die musikalische Ausgestaltung und die Geräuschkulisse passt
thematisch perfekt und zeichnet plausible Bilder. So ergibt sich eine
sehr runde Produktion, an der sicherlich nicht nur Kinder ihren
Spaß haben dürften.
"Die Abenteuer des starken Wanja" sind ein empfehlenswertes Abenteuer
für jedes Ohr, das originelle und spannende Geschichten zu
schätzen weiß. |
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