Die Befreiung des Prometheus
Hörstück in neun Bildern |
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Autor: |
Heiner Goebbels/Heiner Müller |
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Produktion: |
hr/SWF 1985 |
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Realisation: |
Heiner Goebbels |
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Musik: |
Heiner Goebbels |
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Länge: |
45 Min. |
Mitwirkende: |
Heiner Müller, Jacob Goebbels-Rendtorff, Otto Sander und Angela Schanelec
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Inhalt: |
Hörspiel von Mit Komposition
und Realisation: Produktion: Im Anschluss: Hören nach
Zahlen Sonifikation, Forschung zwischen Wissenschaft und Kunst
Hörspiel von Theresa Schubert-Minski Ursendung Sprecherin
Interview VO - Sabine Kastius Sprecher Zuspiel - Peter Veit
Hauptsprecherin - Katja Schild Sprecher Interview VO - Oliver Mallison
Realisation: Theresa Schubert-Minski Produktion: BR 2009 Christian
Lösch, Moderation
Zum 80. Geburtstag von Heiner Müller "Dem Hörstück liegt
ein Prosatext zugrunde, den Heiner Müller wie einen erratischen
Block in sein Theaterstück Zement gesetzt hat, und an dem das
Theater sich die Zähne ausbeißt, weil es ihm mit seinen
eigenen Mitteln nicht gerecht werden kann,“ schrieb Heiner
Goebbels über seine mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden
und dem Prix Italia ausgezeichnete Arbeit Die Befreiung des Prometheus.
Darin macht er, so Heiner Goebbels weiter, mindestens zweierlei
hörbar: "Die große Faszination, die die unvorstellbaren
Dimensionen von Arbeit und Zeit, Kot und Gestank auf mich ausüben;
und die neuen politischen Perspektiven der Arbeit am Mythos, mit denen
Müller den Doppelcharakter des Prometheus humorvoll ausstattet.
Einmal ist er als Feuerräuber Helfer der Menschen, zum anderen ist
er Gast am Tisch der Götter - und der Vorteile dieses Privilegs
ist er sich durchaus bewusst. Das macht es mir möglich, weitere
Texte von Heiner Müller analog zu assoziieren und Prometheus
10.000 Jahre runter- bzw. rauffallen zu lassen, als ein weder ganz
‚nach unten´ noch ganz ,nach oben´ gehörender
Angestellter im Fahrstuhl auf dem Weg zum Chef. Arrangement mit der
Unterdrückung, Heimweh nach dem Fahrstuhl, die Sehnsucht nach dem
geliebten Adler im Felsenbett all das ist stärker als das
Abenteuer unter veränderten Lebensbedingungen.“
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