Die Bettlerin vom Pont des Arts
nach der Novelle von Wilhelm Hauff

Bearbeitung: Willi Sagert
Regie: Karlheinz Liefers
Rundfunk der DDR 1985
45 Min.


Mit: Marie Gruber, Michael Gwisdek, Klaus Hecke, Hermann Beyer, Thomas Wolff u.a.


Froeben, ein reicher junger Mann, trifft in Paris eine Bettlerin, deren Gesicht verschleiert ist. Für Sekunden kann er ihre Augen und Gesichtszüge erkennen; ein Windstoß hat die Schöne verraten. Froeben wird sie nie vergessen. Geheimnisvolle Umstände führen ihn nach drei Jahren vergeblicher Suche wieder auf ihre Spur.


Bemerkungen:

Hauffs Novelle hat der Rundfunk der DDR in eine recht stimmungsvolle Inszenierung gepackt. Die besondere Atmosphäre entsteht zum einen durch Auswahl und Einsatz der gewählten Texten, vor allem aber durch das sehr prägnante Spiel der Akteure.

Die romantische Liebesgeschichte wird mit einer fast mystischen Komponenten erzählt, die das Stück zu Anfang recht düster wirken lässt. Dies wandelt sich, wenn die Geheimnisse nach und nach enthüllt werden und die Liebesgeschichte selbst in den Fokus tritt.


Eine hörenswerte Geschichte, vorgetragen von gut agierenden Sprecher - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Meine Wertung: + + +

 
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