Die Dame schreibt
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Autor: |
Lester Powell |
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Produktion: |
SR 1963 |
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Regie: |
Albert Carl Weiland |
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Musik: |
Manfred Minnich |
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Länge: |
227 Min. |
Mitwirkende: |
Albert Carl Weiland als Philip Odell
Brigitte Dryander als Heather
sowie
Paul Gerhard Klose, Karl-Heinz Noble, Rüdiger Renn,
Ursula von Manescul, Gerd Berger, Willkit Greuèl, Lothar
Rollauer, Sepp Wäsche, Peter Arthur Stiege, Fred C. Siebeck,
Ingeborg Eichner-Fries, Ruth Schneider, Udo Richter, Günther
Diehl, Ingeborg Fries
u. a. |
Inhalt: |
Das goldene Tor von Samarkand (1. Teil)
Klarinettenduo (2. Teil)
Der Privatdetektiv Philip Odell sitzt mit seiner Assistentin und
Freundin Heather McNamara imNachtclub „Das goldene Tor von
Samarkand“. Ein ungemütlicher Ort. Der Whisky
schmeckt
miserabel und dann lässt sie auch noch der Besitzer zu sich
rufen - durch seinen Mann fürs Grobe,
Conolly. Der alte Sir Alexander Besard ist genau so merkwürdig
wie sein schlecht besuchter Club.
Allein der Whisky, den er anbietet, stimmt die beiden
versöhnlich, denn auch sein Auftrag klingt
merkwürdig. Seine Verlobte, die junge Journalistin Margaret,
ist ermordet worden. Jetzt soll Odell
dafür sorgen, dass nichts über ihr Leben in die
Presse gelangt. Um die Suche nach dem Mörder
kümmert sich Kommissar Simon Rigby, mit dem Odell
zusammenarbeiten soll. Besard hat schon
alles geregelt, auch die Bezahlung: auf Odell wartet ein dicker Scheck.
Wenig später versteht
Odell diesen Auftrag schon etwas besser, als erst George Burwell
auftaucht und ihn bittet, seine
getötete Verlobte Margaret aus den Schlagzeilen herauszuhalten
und schließlich Colin Caster, der
mit Margaret aufgewachsen ist und sich ebenfalls als ihr Verlobter
bezeichnet. Leider erfährt Odell
nichts Wesentliches von den 3 Verlobten, nicht einmal Margarets
Nachnamen. Also macht er sich
erst einmal auf, mit Heather den Tatort zu besichtigen. Doch als sie zu
der Stelle im Wald
kommen, wo Margaret erschossen wurde, sind sie dort nicht allein: Im
Gebüsch steht ein Mann mit
einem Gewehr.
Mord und alter Congnac (3. Teil)
Eine schlaflose Nacht (4. Teil)
Privatdetektiv Philip Odell ist wieder einmal in einen Fall
hineingestolpert. Der Nachtclubbesitzer
Sir Alexander Besard wollte ihn unbedingt engagieren, weil seine
Verlobte Margaret ermordet
wurde. Sie war zwar erst Mitte Zwanzig, aber offenbar schon eine Frau
mit Vergangenheit. Wie
sich herausstellt, hatte sie noch 2 weitere Verlobte: Besards Neffen
George Burwell und ihre
Jugendliebe Colin Caster. Dann ist da noch Philo Kite, der sich als
Margarets Freund bezeichnet
und der jungen Journalistin eine Kolumne bei der Zeitung gegeben hatte.
Von ihm erfährt Odell,
dass Margaret am Abend ihres Mordes mit Quintero verabredet war, einem
verliebten Spanier, der
jeden Nebenbuhler umzubringen drohte. Besard, der bisher gar nichts
wusste, erzählt Odell
plötzlich die gleiche Geschichte. Auch die
Nachtclubsängerin Gloria will unbedingt mit Odell reden
und wird direkt vor seinem Haus angeschossen. Zusammen mit seiner
Assistentin Heather
besucht Odell dieses „blonde Gift“, wie Heather sie
eifersüchtig nennt, im Krankenhaus. Gloria
erzählt, dass sie sich kurz vor Margarets Tod mit ihr
getroffen hatte, weil sie beide mit George
Burwell verlobt waren. Da Margaret gerade an einer ganz
heißen Story arbeitete und einfach
keinen Kopf für Männergeschichten hatte, habe sie ihn
ohne Probleme Gloria überlassen.
Allerdings hatte der feine Verlobte Gloria noch nicht einmal im
Krankenhaus besucht. Als die
Polizei George Burwell findet, ist er tot: erhängt an dem
Baum, unter dem Margaret erschossen
wurde.
Das Haus im Walde (5. Teil)
Warum gingst du fort von mir (6. Teil)
Die Polizei fahndet nach George Burwell. Als sie ihn endlich findet,
ist er tot: erhängt an dem
Baum, unter dem Margaret erschossen wurde. Eine Spur führt in
das nahegelegene Haus im
Wald. Es gehört Sir Alexander Besard, der hat es jedoch an den
Spanier Quintero vermietet. Beide
sind für den Abend in Besards Nachtclub, dem
„Goldenen Tor von Samarkand“, verabredet. Als
Inspektor Rigby, Privatdetektiv Philip Odell und Heather in den Club
kommen, finden sie nur
Quinteros Leiche. Verdächtigerweise sind die Musiker Mel Page
und Quink verschwunden. Zurück
im Büro erwartet Odell eine neue Überraschung: da
sitzt ein Mann, der sich nicht rührt. Noch eine
Leiche?
Stimme aus dem Jenseits (7. Teil)
Damenwahl (8. Teil)
Im Fall Margaret gibt es bereits drei Tote und noch immer
weiß niemand, wer der Mörder ist.
Privatdetektiv Philip Odell hat Sir Alexander Besard im Verdacht. Der
tauchte nicht nur jedes Mal
am Tatort auf, sondern hatte Odell möglicherweise nur
beauftragt, um jeden Verdacht von sich
abzulenken. Als Kommissar Simon Rigby Besard in dessen Nachtclub
verhaften will, wird er dort
voll Sorge von einer Verabredung zurückerwartet. Ist Besard
das nächste Opfer? Inzwischen hat
Colin Caster den Zeitungsartikel erhalten, an dem Margaret zuletzt
gearbeitet hatte. Und hier findet
Odell endlich eine Spur. Als er ihr nachgeht stößt
er auf: Margaret. |
Bemerkungen:
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Ein weiterer Fall mit Philip Odell und Heather, die
sich im Laufe der Handlung schon sehr deutlich entzweien. Ganz
reibungslos geht es ja bei beiden selten ab, hier treibt man den Keil
aber schon ein wenig tiefer ins Beziehungsgeflecht.
Aber im Mittelpunkt steht ja der Fall um die ermordete Journalistin,
der gleich zu Anfang Odell einige Rätsel aufgibt. Weniger die
Frage nach dem Täter, als die merkwürdigen
Lebensumstände der Toten, drängen sich hier auf. Gleich drei
Verlobte hat die Leiche in petto und irgendwie sind alle drei auch sehr
merkwürdig. Und das sind bei Weitem nicht die einzigen seltsamen
Figuren, die diesen Fall so hörenswert machen....
Der SR hat auch hier wieder einen sehr schönen und langen
Odell-Fall produziert. Dieser bringt das Flair der guten alten
Straßenfeger mit sich und braucht sich - auch wenn der
Bekanntheitsgrad vielleicht etwas geringer ist - hinter einem Paul
Temple nicht zu verstecken.
Trotzdem die Geschichte nach gutem Beginn etwas an Fahrt verliert und
diese erst spät wieder aufzunehmen weiß, schafft es das
gelungene Setting mit den kleinen Nickeligkeiten am
Rande, diesen Krimi so hörenswert zu machen.
Das Duo Weiland / Dryander sorgt für eine sehr hörenswerte
Performance, die leider gegen Ende aufgrund der Trennung, etwas auf der
Strecke bleibt. Dazu gibt es aber ein Wiederhören mit vielen
Stimmen aus den guten alten SR-Hörspielen.
Dieser Krimi kratzt haarscharf an der Höchstwertung vorbei. Eine
Empfehlung ist es aber auf jeden Fall! Einfach ein guter alter
Radiokrimi...
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