| Die Eisjungfrau nach Hans Christian Andersen Übersetzung: Gisela Perlet Bearbeitung: Verena Stössinger und Buschi Luginbühl Regie: Buschi Luginbühl Musik: Caspar Fries, Robert Rüdisüli DRS 2005 50 Min. Andersen/Erzähler: Thomas Sarbacher Katze: Birgit Steinegger Hund: Walter Andreas Müller Ruedi: Max Sartore Babett: Barbara Heynen Müller: Franziskus Abgottspon Eisjungfrau: Franziska Kohlund Mädchen: Miriam Japp u.a. Die Geschichte von der Eisjungfrau entstand 1861 anlässlich einer Schweizerreise. In einem Brief schrieb Andersen: «Ich glaube, ich habe ein recht anschauliches Bild von dem herrlichen Bergland gezeichnet, auch mit ein paar Farben vom Leben und den Menschen dort. Es ist ein Märchen: Die Eisjungfrau, die tödliche Natur-Macht, die in den tiefen Höhlen und Spalten der Gletscher haust.» Die Bearbeiterin Verena Stössinger meint: «Der Text, der Ähnlichkeiten mit der Geschichte von der Schneekönigin hat, ist dramatisch, sentimental, witzig und gelegentlich ironisch, er wirkt lebhaft naiv erzählt und ist doch effektvoll komponiert. Er zeichnet starke Bilder vom Kampf eines Einzelnen mit übernatürlichen Wesen und mit sozialen Hierarchien, und ausserdem konfrontiert er uns mit vielen, farbigen Ansichten der Schweiz und der Schweizer. |
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