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Die Form des Wassers |
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Autor: |
Andrea Camilleri |
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Produktion: |
SWR 2000 |
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Regie: |
Leonhard Koppelmann |
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Musik: |
Henrik Albrecht |
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Länge: |
110 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Horst Mendroch
Commissario Salvo Montalbano: Gerd Wameling
Livia: Frauke Poolman
Gegb Gulotta, Zuhälter: Heinrich Giskes
Avvocato Rizzo: Charles Wirths
Jacornuzzi: Achim Hall
Stefano: Christoph Eichhorn
Niccolo Zito: Klaus Barner
Anna Ferrara: Katharina Palm
Luparellos Frau: Brigitte Goebel
Ingrid: Beate Jensen
Jürgen Andreas, Gerd Andresen, Ingo Biermann, Mark Oliver
Bögel, Nicole Boguth, Peter Espeloer, Hubertus Gertzen, Torben
Kessler, Sabine Niethammer, Karin Schröder, Udo Schuster,
Frank Stöckle, Andreas Szerda, Helmut Wöstmann |
Inhalt: |
"Was machst du da?" fragte die Witwe des
Ermordeten
einst einen kleinen Jungen, der am Brunnenrand alle möglichen
Dosen, Kannen und Flaschen mit Wasser füllte. Das Kind
antwortete
mit einer Gegenfrage: "Welche Form hat Wasser?" "Aber Wasser hat doch
keine Form! Es nimmt die Form an, die man ihm gibt!"
Wie mit dem Wasser, so verhält es sich mit dem
mysteriösen
Todesfall an der Mannara, an der Südküste Siziliens.
Dort, in
einer Art Bordell unter freiem Himmel, hat man den bekannten Anwalt und
Politiker Luparello in einer äußerst
prekären Lage tot
aufgefunden. Seine Kleidung war in Unordnung und sein Körper
teilweise entblößt.
Andrea Camilleri, geboren 1925 in Porto Empedocle, Sizilien, vielfach
ausgezeichneter Autor und Regisseur, startete 1994 die erfolgreiche
Serie seiner Montalbano-Romane mit "Die Form des Wassers". 2007
erschien der Roman "Die dunkle Wahrheit des Mondes".
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Bemerkungen:
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Salvo
Montalbano ermittelt wieder. Diesmal stellt sich ihm ein
äußerst verzwickter Fall, der viele Elemente
zusammenfügt und so ein immenses Puzzle darstellt, das der
Commissario innerhalb von zwei Stünden zusammenfügen
muss.
Leider meint es Andrea Camilleri hier etwas zu gut mit der
Fallgestaltung. Da jedes der dargestellten Elemente seinen Platz in der
Lösung findet, wirkt die gesamte Geschichte etwas konstruiert.
Hier wäre weniger sicherlich mehr gewesen.
Allerdings wirkt sich das nicht sonderlich negativ auf den
Unterhaltungswert und die Spannung aus. Denn hier überzeugt
Camilleri wie gewohnt. Es gelingt ihm, bzw. Leonhard Koppelmann, der
für die Umsetzung des Romans verantwortlich zeichnet, den
Hörer über die gesamte Spielzeit zu fesseln.
Hieran trägt natürlich auch die gewohnt erstklassige
Umsetzung ihren Anteil daran. Leonhard Koppelmann lässt hier
das gewohnt gute Sprecherteam in einer gelungenen Kulisse agieren.
Wie alle Montalbano-Krimis des SWR gibt es
diesbezüglich nichts auszusetzen.
Die Fälle des Commissario Montalbano sind immer eine
Empfehlung wert. Auch wenn hier die Geschichte etwas konstruiert wirkt,
unterhaltsam und spannend ist diese Geschichte trotz allem. |
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