Die Kanincheninsel

von Jörg Steiner und Jörg Müller
ab 8 Jahren

Komposition: Wolfgang Heinze
Regie: Gert Haucke
Ton: Amadeus Reineck

Pool-Musik Berlin1980

42 Min.

Mitwirkende:
Gert Haucke.............................................................Erzähler
Ernst Jacobi.............................................................Das Große Graue
Katharina von Bock.................................................Das kleine Braune
Wolfgang Heinze.....................................................[Gitarre]
Florian Schneider....................................................[Gitarre]
Rüdiger Sünner.......................................................[Querflöte]
Michael Krayer.........................................................[Cello und Baß]

Das große graue Kaninchen hat vergessen, wie Blumen duften. Es kennt nicht mehr die Farbe vom Sommerklee, das Zirpen der Grillen und das Plätschern von klarem frischen Wasser. In der Mastfabrik, wo es sein kümmerliches Leben verbringen muss, gibt es nur künstliches Licht und enge Käfige. Und Hunderte von anderen Kaninchen, die auch fett gemacht werden, damit der Fabrikbesitzer die Tiere an den Schlachthof verkaufen kann. Die Kaninchen wissen nicht, wohin sie abgeholt werden. Sie haben sich damit abgefunden, mörderisch eng gepfercht in ihrem Fress-Gefängnis zu hocken. Erst als das Kleine Braune dem Großen Grauen Mut macht zur gemeinsamen Flucht, ändert sich das Leben der beiden ungleichen Freunde. Das alte Grosse Graue fürchtet sich schrecklich vor der Freiheit. Das Kleine Braune sehnt sich danach. Aus dem Buch des Schweizer Erzählers Jörg Steiner mit den wunderbaren Bildern von Jörg Müller hat Gert Haucke ein spannendes und leise wehmütiges Hörspiel mit kraftvollen, intensiven Dialogen gemacht, das von unerhört lyrisch arrangierten musikalischen Impressionen der Gruppe IKARUS (Berlin) begleitet wird.



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